INHALTSANGABE:
- ÖFF!ÖFF! ÜBER DAS ALLES ENTSCHEIDENDE „ORGANISCHE DENKEN“
- DIE VORSTELLUNG VON DER WAHREN ERLEUCHTUNG
- STRAFE ODER VERGEBUNG
- ÖFF!ÖFF!s HALTUNG ZUM (CHRISTLICHEN) GLAUBEN
- ÖFF!ÖFF!: ARGUMENTE ZU RICHTIGER ERNÄHRUNG…
- ÖFF!ÖFF! ÜBER „GEWALTFREIE KONFLIKT- BZW. KOMMUNIKATIONS-KULTUR“ (aus www.schenkerbewegung.plusboard.de)
- GELD ODER (VERNUNFT UND) LIEBE (aus www.schenkerbewegung.plusboard.de )
- BERICHT UND FLUGBLATT („GEBT WAHLFREIHEIT ZWISCHEN SYSTEMEN!“) ZUM UNTERHALTSPROZESS BZGL. ÖFF!ÖFF!s TOCHTER JOHANNA
- EIN FORUMSGESPRÄCH IN www.schenkerbewegung.plusboard.de ÜBER LIEBE UND KINDER… (Plus „Öffis Erwartungen und Einladung an Frauen“…)
- FLUGI VON ÖFF!ÖFF! FÜR EINE PROTEST-WANDERUNG FÜR ECHTEN STRUKTUR-WANDEL IN DER POLITIK
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ÖFF!ÖFF! ÜBER DAS ALLES ENTSCHEIDENDE „ORGANISCHE DENKEN“
Die folgende ‘Predigt’ über die Bedeutung des ‘Organischen Denkens’ floß mir aus der Feder, als ich mich aufregte über das Argument eines Mail-Schreibers, ‘ich hätte doch selbstverständlich eine (- von ihm angesprochene -) Fernseh-Sendung über mich gesehen’ – nachdem ich ihm zuvor klar und deutlich erklärt hatte, daß ich dazu keinerlei Gelegenheit hatte (- keine Information des Fernseh-Senders über den Ausstrahlungs-Termin, kein bislang zugesandtes Beleg-Exemplar der Sendung etc… -)… ((In ähnlicher Form ‘wissen’ oft irgendwelche Kritiker, „daß ich ‘Honorar’ für Medien-Auftritte nehmen würde“ usw., egal wie oft ich sage, daß das nicht der Fall ist…))
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Okay, lieber D, machen wir also mal wieder einen Test auf die Gültigkeit von Aussagen oder Argumenten?
Wollen wir wetten? Ich kann die Richtigkeit meiner Aussage ziemlich nachweisen… Was hast Du zu bieten?…
Und wie so oft: feiges „Zurückrudern“ von D … Seine Behauptung war völlig dahinspekuliert… —————
Wenn ich kein Schenker wäre, der kein ‘Glücksspiel’ und überhaupt keine Verteilung nach irgendeinem ‘Leistungs-Prinzip’ mitmachen darf, würde ich gern oft mit meinen Mitmenschen ‘wetten’, wenn Behauptungen (meine und ihre) gegeneinanderstehen…
Wenn ich sowas in den letzten Jahren nur ’scherzhafterweise’ mit Außenstehenden oder Mit-Schenker-Bewegten gemacht habe, habe ich immer gewonnen… Grund ist, daß meine lieben Mitmenschen dermaßen leichtfertig und undiszipliniert und nach Willkürmotiven entscheiden, was sie ‘richtig’ (eher: ‘in ihren Kram passend’) finden wollen, oder woraus sie ihre bruchstückhaft (ohne roten, ‘organischen’ Faden) im Kopf zusammengeflickten ‘Meinungs-Teppiche’ zusammenklatschen wollen (- ohne auch nur mal ein bißchen inneren Abstand zu nehmen, und sich zu fragen, ob das überhaupt stimmen kann, oder nachweislich falsch, zu spekulativ, leicht widerlegbar ist!) — daß es zum Himmel schreit!!!!!
Zum Teil könnte man sagen: Die schlimmste ‘Privatheits- oder Privateigentums-Allüre’, die unsere kapitalistische unkontrollierte Turbo-Kultur hochzüchtet, ist der Anspruch auf ‘private Willkür’ im eigenen Kopf, im eigenen Denken… Auch Gedanken nur noch als käufliche Ware, Manipulations-Werkzeuge oder Unterhaltungs-Elemente…
Aus meiner Sicht eine ganz entscheidende Schlüssel-Ursache für die Entfremdung, ‘Wesenlosigkeit’, Zerrissenheit und Verkehrtheit der Menschen… Echter Sinn in Kopf, Herz und Leben wird so systematisch erstickt… Übrig bleiben ‘gleichgeschaltete Spielzeug-Menschen’, die unter Zwang oder für Geld funktionieren und ‘arbeiten’ (ohne daß es bzgl. ganzheitlichem Sinn oder Moral ausgerichtet ist, deshalb auch mit ‘ausgeschaltetem’ Tiefen-Bewußtsein, sich oberflächlich verbrauchend…), und die, ‘wenn sie da rausgelassen werden’ und sich das sowieso angewöhnte disziplinlose ‘Flickenteppich-Bewußtsein’ noch mit der Flucht vor der ‘Zwangs-Arbeits-Welt’ verbindet, auf keinerlei Disziplin oder Ordnung mehr ‘Bock’ haben, auch nicht auf noch so gesunde, selbstverwirklichende Disziplin wie Logik und geordnetes Denken…
Ich zitiere eine Nachricht bzgl. der dann immer mehr inhalts- und verständnislos werdenden ‘Spaß- oder Erlebnis-Kultur’ (- und nicht als einzelnes „Spaßventil ohne Verstehen-Müssen“, wo man sich mal austobt, sondern als sehr umfassende „leere Spaßwelt“, wo der Übergang zur Drogenbereitschaft auch recht nahe steht -):
Nachricht vom 1. November 2007 bei yahoo-Nachrichten:
Rom (dpa) – Tokio Hotel begeistern jetzt auch die Italiener: Nachdem die deutsche Band bereits in Frankreich und Schweden Mega-Erfolge feiern konnte, hat sie nun bei ihrem ersten großen Auftritt im Stiefelstaat vor allem die weiblichen Fans in Exstase versetzt.
Tausende sangen und tanzten beim Konzert der jungen Musiker im Mailänder Datchforum, viele junge Fans seien völlig heiser nach Hause gegangen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Besonders die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz (18) hätten es den Italienerinnen angetan, hieß es – einige hätten gar Dessous auf die Bühne geworfen. Da machte es auch nichts, dass die Fans die größtenteils deutschen Texte von Tokio Hotel kaum verstehen können.
Ein von dieser Kultur geprägtes junges Mädchen, das an einem unserer Schenker-Sommer-Camps teilnahm, wehrte sich in einer Argumentation gegen ihr unliebsame zwingend logische Argumente mit dem Vorwurf: „Logik ist Gewalt!“ — und schaute nur noch verkniffen, als eine Schenkerin ihr entgegnete, Logik sei keine Gewalt, sondern eine entscheidende Voraussetzung geistiger Korrektheit und Gesundheit…
Obwohl ich meist bis zur ‘Brech-Grenze’ geduldig bleibe, ärgere ich mich oft beim Versuch, mit solchen Menschen zu diskutieren – schlicht, weil es für sie ja gar nicht nach Argumenten geht, nicht mal nach den eigenen, die zwei Sätze später schon wieder als nicht mehr lustig oder interessensdienlich genug beiseite geworfen werden… (Oder z.B. Frauen sich auf so etwas wie das Psycho-Buch berufen, ‘Frauen kämen von der Venus und Männer vom Mars’, demgemäß das Reden von Frauen quasi nur als unverbindlicher Spiegel unberechenbar wechselhafter Gefühle anzusehen wäre, worauf man sich nicht berufen könne oder solle… Wobei ich ja nichts dagegen habe, wenn mensch/frau z.T. so als Spiegel dahinplätschernder Emotionen redet, nicht einmal, wenn jemand wild ‘brainstormartig’ drauflosredet… Kann ja alles seinen sinnvollen Platz haben… Aber bedachtes Reden, welches ‘Klartext’ untereinander anstrebt, und (am besten darauf aufbauendes) verbindliches Reden (- besonders günstig für längerfristige Entscheidungen!… -) hat doch noch eine andere Qualität… Und es ist sehr schädlich, wenn man das zu sehr wegfallen läßt…)
Deshalb fällt diesen Menschen auch Verdrängung so leicht…
(Alles natürlich nur scheinbar, weil dermaßen willkürlich in einen Topf Geworfenes die Betreffenden dann zwangsläufig allmählich von innen ’seelisch zerkocht’… Sie dann in ‘unerklärliche’ Haltlosigkeits- und Frust-Zustände fallen läßt, Desorientierung, Depressionen, ‘Burn-outs’ usw… Abgesehen auch davon, daß solche Willkür auch Gift ist für verläßliche soziale Beziehungen… Vieles, was da in unserer modernen Gesellschaft immer mehr verkrüppelt, wird nur durch den Wohlstands-Puffer des technischen Fortschritts teilweise abgefedert…)
So ist es mit der Vernachlässigung ‘Organischen Denkens’, der gesunden ‘geistigen Verdauung’ ’selbstanerkennender Vernunftwesen’!!!…
Deshalb sage ich auch anderen Menschen immer, wenn sie aus der Begegnung mit mir nur einen einzigen Satz mitnehmen wollten, möge es der Grundsatz bzw. das Zellprogramm ‘Organischen Denkens’ sein: „Auf die jeweils wichtigste Frage, die man finden kann, die best(begründbar)e Antwort suchen…“
Macht es jemand, ordnet sich sein gesamtes Bewußtsein und Innenleben ‘organisch’, und wird er oder sie m.E. automatisch zu den Schenker-Idealen (und vielen Öff-Meinungen
) kommen… Sein Innenleben wird ‘ein aus Wurzeln wachsender Seelen-Baum’, ein ‘Wahrheits-Buch mit rotem, organischem Faden’ — statt des ‘Willkür-Flickenteppichs’ bzw. ‘einem unzusammenhängenden Buch mit lauter Einzel-Kurzgeschichten, die in keiner Weise einheitlich zueinanderpassen, sich im wesentlichsten widersprechen’ usw…
Macht er es nicht, helfen bei aller Liebe oft auch noch so gut gemeinte und aufwendig betriebene Argumentationsversuche nichts… Führen vielmehr zu Frusterlebnissen, wie ich mir das lange Zeit von den damaligen RAF-Terroristen so gedacht habe: Die, wenn ich recht informiert bin, z.T. Pfarrerskinder waren und sich gegen das wahnsinnige Unrecht in der Welt auflehnen wollten… Erstmal sogar ganz friedlich, durch Aufklärungsarbeit und Diskussion… Zeigten den Menschen Fotos napalmverbrannter Kinder etc., und dachten, das müsse doch zu einem allgemeinen Aufschrei und Rebellion führen… Führte es aber nicht, weil den Menschen Argumente (verstrickt in ihr ‘Flickenteppich-Bewußtsein’, ihre ‘Brot und Spiele’-Orientierung, ihre ‘Junkie-Tellerrand-Liebe’…) schlicht gar nicht so viel bedeuten… — Die RAF-Terroristen griffen schließlich zu Bomben… — Machen wir uns vielleicht zu (nachträglichen) Begründungen solcher Bombenwürfe, wenn uns richtige Argumente nicht reichen, um uns auch echt danach zu richten???
Im Hintergrund fallen mir auch einige sehr menschheits-skeptische Äußerungen sogenannter ‘Sozio-Biologen’ ein, die versuchen, einen Sachverhalt wissenschaftlich zu beschreiben, den wir aus der alltäglich erlebten Wirklichkeit wohl eh schon ‘riechen’ können: Die Tiere waren durch ihren Instinkt in die umgebende Welt passend ‘reinprogrammiert’ (- mit ‘Art- oder gar Biokosmos-Erhaltung’ als Leitmaßstab…-)… Die Menschen jedoch entwickelten sich durch das zunehmende ‘individuelle Lernvermögen’ aus dieser Instinkt-Festlegung, dem festen ‘Reiz-Reaktions-Muster’, immer mehr heraus… Die umfassende, art- und biokosmos-erhaltende Steuerung in ihnen hätte logischerweise nun die (idealistische) Vernunft übernehmen müssen… Die aber scheint dafür zu schwach!!!… Und wird, statt die Macht einer Steuerungs-Zentrale zu erlangen, im Leben der meisten Menschen wohl eher nur degradiert zu einer Erfüllungs-Gehilfin für andere, losgerissene, pervertierte Einzel-Triebe, -Interessen, -Motive…
Es bleibt uns aber trotz allem wohl nichts anderes übrig, als weiter so viel wie möglich dafür zu tun, daß die (idealistische) Vernunft die Gesamtsteuerung übernehmen kann… ‘Organisches Denken’…
Psychologische und sonstige Erkenntnisse können gern auch helfen, sind vielleicht auch notwendig… Aber all sowas darf dann natürlich nur die Funktion von ‘Hilfestellung’ für die Vernunft, die Selbstbestimmung durch Erkenntnis und Willen, einnehmen, und nicht seinerseits wieder zu einer ‘Ersatz-Steuerung’ werden, wie es oft übertrieben wird (in ‘Psycho-Mode-Lehren’, ‘Esoterik’ etc.)…
Und über den Einzelnen hinausgehend wird es ganz wichtig sein, daß man auch im Miteinander bzw. in Gemeinschaft „gemeinsames Organisches Denken“ kultivieren kann… Ein wichtiger Bestandteil davon werden wohl die folgenden „4 Regeln für ein ungiftiges Zusammenleben“ sein:
1.) „Ein Mensch, ein Wort!“ (bei Meinungsänderungen mit negativen Folgen für Andere 4.) anwenden!)
2.) „Vernunft bzw. Argumente zählen!“
3.) „Keine Kritik hinterm Rücken!“
4.) „Bei Konflikten Anwendung der ‘gewaltfreien Konflikt-Kultur’!“
Bzgl. dieser Kultur:
Die folgende Zusammenstellung greift z.T. schon Bekanntes auf, stellt es aber neu und ergänzt als übersichtliche Tabelle zusammen.
Sicher ist es geeignet, bzw. kann es unsere ehrliche Motivation zeigen, mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten auf eine möglichst hohe, idealistische, korrekte und liebevolle Weise umzugehen, wenn wir von diesen genannten Mitteln möglichst auch Gebrauch machen oder bereit sind, auf entsprechende Vorschläge unseres Gegenübers einzugehen… (Einiges ist ja sogar bereits in SB-Texten wie der „Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungsrechte“ enthalten…!)
Wir sollten wohl alle -wenn wir unsere idealistischen Ansprüche ernst meinen- versuchen, jedenfalls keine Konflikte eskalieren zu lassen und keine Konflikt-Entscheidungen hauruck-artig zu treffen, ohne angemessen behutsam erstmal Konflikt-Lösungs-Mittel wie die Genannten zum Einsatz kommen zu lassen…
Eine gewaltfrei-liebevolle Kultur für den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten:
1.) Bzgl. des Rahmens der Auseinandersetzung (bzw. seiner Größe):
*Man sollte möglichst offen, ehrlich und korrekt (mit verläßlicher Einhaltung von Verbindlichkeiten, idealistischen Programmen, Satzungen, Beschlüssen, Zusagen…) zueinander sein.
*Und nicht leichtfertig mit Informationen umgehen: Kein spekulierendes Hintenrum-Negativ-Getratsche oder Geklüngele…, ausreichende Recherche bzgl. der Qualität von Informationen usw. (Siehe auch die „3 Siebe des Sokrates“: „Ist es wahr? Ist es wichtig? Ist es gut? – Sonst vielleicht besser darüber schweigen…“)
*Wirklich religiös oder idealistisch gläubige Menschen sollten sich vielleicht auch ganz bewußt ein Hintergrund-Bewußtsein einschalten: Wie würde die (vollkommene) Liebe reagieren? Für Christen: Was würde Jesus dazu sagen bzw. tun? oder: Was sagt mir wirklich mein Gewissen? Bin ich bereit, nach den höchsten Motiven zu gehen?
*Kritik, Meinungsverschiedenheiten und sich anbahnenden Konfliktstoff möglichst direkt und offen einander bzw. Betroffenen offenlegen.
*Dabei ist es sicher anzustreben, vom kleineren Kreis sich erforderlichenfalls dann zu weiten: Vom 4-Augen-Gespräch zum Einbezug weiterer Menschen des Vertrauens, dann zu größeren Kreisen der Gemeinschaft,
*und, falls sinnvoll (- und in Abstimmung mit dem Gegenüber bzw. den Betroffenen -), schon während der gesamten Entwicklung auch mit Einbezug geeigneter, vertrauenswürdiger Außenstehender, als Mediatoren oder Supervisoren etc…
2.) Bzgl. der Ebenen der Auseinandersetzung:
*Natürlich sollte man in einer Bewegung wie SB ersteinmal intensiv die rationale idealistische Auseinandersetzung miteinander in „A-Foren“ durchführen.
*Am besten auch auf dem Nährboden einer relativ beständigen und allgemeinen bzw. auch öffentlichen idealistischen Bewußtseins-Bildung und -Pflege. Siehe als Möglichkeiten z.B. Öffis „Mitdenker-Kreis“ und angestrebten „Schenker-Übungs-Konsens“, aber auch das „Schenker-Forum“ usw…
*Für ‘nicht-rationale’, emotionale, psychologische etc. Aufarbeitungen sollten Betroffene möglichst leicht ein „E-Forum“ (SD-Forum, oder wie man es auch nennen mag…) in Anspruch nehmen können… (Siehe z.B. Tamera…)
3.) Bzgl. einzusetzender einzelner Werkzeuge der Auseinandersetzung:
*Aktives Zuhören;
*Partnerzentrierte Gesprächsführung (nach Rogers; Grundstruktur: 1.) 3 Grundeinstellungen: Einfühlsames Verständnis bzw. Empathie, bedingungslose menschliche Wertschätzung und Wärme, Offenheit und Ehrlichkeit bzw. Authentizität 2) Fragetechnik, die übers aktive Zuhören hinaus den Partner zu tiefen Gefühlen, Aufarbeitungen und Problemlösungen hinführen soll…);
*Gewaltfreie Kommunikation (nach Rosenberg; Grundstruktur: 1.) Was ist passiert? 2.) Wie fühle ich mich dabei? 3.)Was wünsche ich mir? 4.) Lösungs-Vorschlag);
*moderierte Gespräche oder Runden (wie z.B. „Abendrunden“, evtl. mit Bällchen fürs Nicht-Unterbrechen etc….);
*gemeinsames Beten, Meditieren oder Fasten…; oder irgendwelche anderen „Verstärker-Elemente“ für Sensibilität, Ehrlichkeit, Vernunft, Gewissenserforschung…
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Um die Hintergrundzusammenhänge dieser „gewaltfreien Konfliktlösungs-Methode“, die ich aus modernsten Erkenntnissen von psychologischer und sozialwissenschaftlicher Forschung zusammenzustellen versuchte, noch etwas zu beleuchten, setze ich mal einen kleinen Artikel über Rosenberg dazu:
Rosenberg, Marshall: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
Anhand vieler Beispiele und Alltagssituationen zeigt der Psychologe anschaulich, wie Gewaltfreie Kommunikation gelebt wird. Dem aggressiven Umgangston der »Wolfssprache« setzt Rosenberg die achtsame, einfühlsame »Giraffensprache« entgegen. Rosenberg, Gründer und Direktor des Center for Nonviolent Communication, hat das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt. Beeinflusst ist seine Arbeit u.a. von den Erkenntnissen seines Lehrers Carl Rogers aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie und von Überlegungen Gandhis zur Gewaltfreiheit.
Wer da bereit ist, sich mit mir gemeinsam auch bei uns in SB um eine solche Kommunikations- und Konflikt-Kultur zu bemühen (- Uwe ist ja schon vorneweg mit dabei… -), ist also wohl auf einer wertvollen Schiene…
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Mehr Infos von mir über das Thema ‘Organisches Denken’ finden sich in meinem ‘Schenker-Grundsatz-Text’, dem sogenannten ‘Öm-Text’, siehe www.die-schenker.net ( die letztbearbeitete Fassung des ‘Öm-Texts’ steht im ‘Schenker-Blog’ www.dieschenker.wordpress.com )…
Ich grüße das Natürliche (Göttliche) Licht in allen,
Euer Öff!Öff! (öfi)
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DIE VORSTELLUNG VON DER WAHREN ERLEUCHTUNG
oder: Warum man durch richtigen Verzicht nichts entbehrt… Aber dafür umgebracht werden kann…
((Ein Gesprächs-Ausschnitt))
Fragesteller: Öff!Öff!, ich habe gehört, Du vertrittst eine Auffassung der nicht-egoistischen verantwortlichen Selbstkontrolle und des Maßhaltens, was weder zügellosen Konsum oder Luxus noch ‘Weltentsagung’ noch ‘Durchschnitt’ bedeutet… Wie ist das zu verstehen?
Öff!Öff!: Auf ganze Sicht verhält sich das alles wohl folgendermaßen: Schon am Anfang meines Schenker-Lebens konnte ich wählen zwischen dem Luxus-Leben und dem Schenker-Ausstieg, dem ‘Großen- (bzw. Vollständigen-)Integrations-Weg’. Immer wieder zwischendurch hatte ich die Wahl. Und auch in der letzten Zeit: Luxusjob und Luxushotel wurden mir z.B. in den letzten Wochen wieder angeboten. Man wollte mir noch Geld geben, damit ich ins Luxushotel ging… Ich tat es dann geschenkt…
Das wenige auch vom Luxus-Materiellen, was ich – als ‘nach dem rechten Maß im Ganzen dosierfähiger Mensch’ – brauche, um ‘im Ganzen richtig dosierend’ das in dieser Welt Menschenmöglichste an Genußempfinden (auf allen Ebenen!) erleben zu können, als ‘unschuldiges und gesund dosierendes Genießen’, das schenken mir, ja das drängen mir die Geld-Süchtigen um mich herum noch regelrecht auf.
Wie wenn Du unter alkoholsüchtigen Obdachlosen auf der Straße mitleben willst und dabei gesund dosierenden Alkoholkonsum praktizierst. Manchmal werden sie Bedauern äußern, weil Du weniger zu trinken hättest als sie. Manchmal werden sie Neid äußern, weil Du nicht so suchtgetrieben bist. Manchmal aus sogenanntem Mitleid, aber auch wenn Du sagst, Du möchtest es nicht aus Mitleid, werden sie Dir dennoch immer wieder Alkohol anbieten, nicht zu knapp… Sogar wenn Du ihnen sagst und somit ganz klar ist, daß sie es eigentlich nur deshalb tun, weil sie das Gesunde neben ihrer Sucht nicht ertragen können und hoffen, Dich irgendwie mit in ihre Sucht ziehen zu können.
So bekommt der Mensch, der sich selbst erkannt hat und dosieren kann gemäß dem ‘rechten Maß im Ganzen’, das Wenige, was er auch vom (Luxus-)Materiellen noch braucht (- er versenkt sich ja hauptsächlich in sein Höheres Selbst und das Natürliche und Moralische und derartiges höchstes, göttliches Genuß-Erleben! -), um auf allen, auch den niedrigsten Ebenen höchstdenkbares Genußerleben zu empfinden, von den Süchtigen dieser Welt noch nachgeworfen.
Da es ihm aber nicht nur um sich selbst und seinen Genuß geht, wird er versuchen, die Süchtigen einzuladen, sich aus ihrer Sucht zu lösen. Er wird sich nicht durch Verdeckung schützen… Das bringt ihn in die Gefahr, von Süchtigen, die das alles bemerken, sich aber nicht mit äußerster Kraft aus ihrer Sucht befreien wollen (- was man eigentlich fast allen dann als möglich zutrauen sollte…; und wenn einige es wirklich nicht könnten, könnten diese sich immer noch eher einsperren lassen oder selbst umbringen, statt aggressiv zu werden… -), aus sinnlosem Neid und Frust erschlagen zu werden… Es ist richtig, daß er die Verbindung versuchen sollte, ‘allen Menschen immer die Wahrheit zu sagen, und sie ihnen gleichzeitig immer so zu sagen, daß es ihnen gefällt’… Aber er muß auch die rechte Verhältnismäßigkeit zu den zerstörerischen Auswirkungen der Sucht in der Welt, die Verantwortung gegenüber den Opfern, berücksichtigen, und sich angemessen an das Gewissen der Süchtigen wenden… Ich glaube, Buddha konnte alt werden, statt schnell ermordet zu werden wie Jesus, weil er in sachterer, oder man kann vielleicht auch sagen, etwas ‘bedeckterer Form’, auf ziemlich ’spirituell-intellektuelle Weise’ Grundwerte predigte, deren ‘Contra-Knall-Effekt’ für die ‘Sucht und die Mächte dieser Welt’ aber von Jesus viel offener verkörpert wurde. Während das Christentum mit der Mißverständlichkeit zu kämpfen hat, eine ‘Offenbarungs-’ statt einer ‘Vernunft-Religion’ zu sein, hat der Buddhismus mit der Mißverständlichkeit zu kämpfen, aus lauter Sanftheit mit der Macht- und Luxus-Welt vereinbar zu sein, siehe die vollgefressenen Buddha-Statuen…
Der wahre Weise muß bei all diesen sensiblen Gratwanderungen versuchen, den rechten ‘mittleren’ Weg, das rechte mittlere, d.h. im Ganzen stimmige Maß zu finden… (Was durchaus sehr radikal oder extremistisch sein kann…; siehe die Lebensweise von Buddha, Jesus und Franziskus als bettelnde Wanderprediger, wehrlos ohne (äußere) Macht und Besitz… ‘In Gefahr und höchster Not bringt der Mittelweg den Tod…’)
Ich wünsche Dir Gottes Hilfe bei diesem Bemühen, falls Du mitmachen wolltest…
Allgemein gilt jedoch natürlich: Ich wünsche Dir, was Du Dir wünschst…
Und ich grüße das ‘Natürliche (Göttliche) Licht in Dir’…
Ach ja, als kleiner Gedankenanstoß noch: Was meinst Du: Ob nicht ein durchgeistigter asiatischer Mönch, wenn er durch intensivste Selbstwahrnehmung und Selbstkontrolle mit dem kleinen Finger einen dicken Betonklotz durchhauen könnte, auch – falls er solche Genußquellen überhaupt noch bräuchte – aus einem Fitzelchen Pommes mehr Genuß ziehen könnte als ein verwöhnter Luxus-Milliardär aus einem Berg Hummer…???
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STRAFE ODER VERGEBUNG
Strafe oder Vergebung
Es gilt, da eine wichtige Unterscheidung zu machen, was die „Strafe bzw. negativen Folgen“ für Fehler angeht:
a) die durch die grundlegenden (logischen) (Natur-)Gesetze der Wirklichkeit bzw. GÖTTLICHEN Schöpfungsordnung (Ursache und Wirkung; „Karma“…) entstehenden sachlichen Schäden, wenn ich Fehler mache: daß das Radio nicht angeht, wenn ich mit dem Hammer draufschlage…; daß Liebe nicht funktioniert, wenn ich Egoist bin…
b) zusätzliche von Menschen aus erzieherischen Gründen ausgeführte Bestrafungen (z.B. einem Kind auf die Finger hauen, bevor es ins Feuer greift – und a) in Form von Verbrennung erleben würde…)… Und das könnte z.B. auch – im Sinne gewaltfreier Liebe – so aussehen, daß ich (und wenn nur gespielt) selber vor dem Kind kurz ins Feuer fasse, um es die schmerzhaften Folgen sehen und lernen zu lassen…
c) Strafe im Sinne von zusätzlich von Menschen ausgeführter (nicht erzieherisch, sondern z.B. durch Haß motivierter) Vergeltungslogik bzw. Rache: „Auge für Auge und Zahn für Zahn…“
a) ist die Grundlage für Wahrheits-Erkenntnis und Persönlichkeits-Weiterentwicklung: die Erfahrung und verändernde Einsicht, daß Fehler Falsches verursachen, kann und darf mir nicht ohne innere Korrektur „abgenommen“ („vergeben“) werden, weil ich sonst falsch bleibe… Dabei würde ich (von mir selbst oder anderen, die mich so behandeln) nicht „geliebt“ werden, weil meine innere „Krankheit“ unverändert gelassen würde…
(Solche „Erlösungs-Vorstellungen“ sind die illusionäre Sehnsucht von Suchtkranken, die gesund und glücklich werden wollen, ohne ihre Sucht aufzugeben… Sie wollen nur von den Folgen der Krankheit bzw. Sucht befreit werden, aber nicht von der Ursache, der Krankheit oder Sucht selbst…)
b) steht uns Menschen – u.a. laut Evangelium oder Öm-Text… – untereinander (wegen unserer durch gemeinsame Denk-Fähigkeit bedingten grundlegenden Gleichberechtigung) nicht zu (- wird von höheren Mächten bzw. Gott aber meines Wissens in fast allen Religionen beansprucht… -)…
Hier kann auch gewaltfreies Verhalten als sinnvolle Alternativ-Handlung ins Spiel kommen: Indem ich die schlechten Folgen der Sünde bzw. inneren Krankheit eines Anderen (nicht das Falsche bzw. die Krankheit an sich, z.B. indem ich auch egoistisch würde, was natürlich niemandem hilft…) stellvertretend auf mich zu nehmen oder (- soweit sie mich betreffen -) zu vergeben bereit bin… (Siehe Jesu „stellvertretendes Opfer am Kreuz“, indem er sich durch unsere Sündhaftigkeit umbringen ließ… Oder bzgl. des Beispiels von Kind und Feuer, z.B. indem ich statt Auf-Finger-Schlagen (und wenn nur gespielt) selber vor dem Kind kurz ins Feuer fasse, um es die schmerzhaften Folgen sehen und lernen zu lassen… – Aber, wenn ich den betreffenden Menschen nicht lieblos in seiner Fehlerhaftigkeit lassen will, mache ich das alles natürlich so, daß er durch mein Beispiel und meine stellvertretend opferbereite Liebe die nötige innere Einsicht und Wesensverwandlung (von Krankheit zu Gesundheit) durchmachen kann, statt daß ich dies ersetzen wollte… Auch die von Suminoto in seinem Beitrag beschriebene „allumfassende Vergebung“ Gottes wäre ja eindeutig nicht so gedacht, daß wir dabei unverändert in unseren Fehlern blieben, sondern dadurch (durch Scham etc., sozusagen als Straf-Vorgänge im Sinne von a)…) uns von diesen Fehlern lösen können („künftig nicht mehr sündigen“)…
c) ist wohl keine sinnvolle Verhaltensweise: „Auge für Auge läßt die ganze Welt erblinden…“, wie Gandhi dazu sagt…
Fazit:
Naturgesetze strafen Fehler; nur Lernhilfe entwickelt Seele
Daß falsches Verhalten nicht „ungestraft“ bleibt (- im Sinne, daß Fehler schlechte Folgen haben! -), muß ich lernen, wenn ich bzgl. Einsicht und Persönlichkeits-Entwicklung (innerer Fehler-Korrektur!) vorankommen will (- mir diesen Lernprozeß vorzuenthalten oder abzunehmen, wäre keine Liebe… -)…
Nur als Hilfs-Mittel für diese Lernprozesse kann es – im Sinne gewaltfreier Liebe – sinnvoll sein, demonstrativ schlechte Folgen der Fehler eines anderen Menschen auf sich zu nehmen bzw. (soweit sie Einen selbst betreffen) sie einfach zu vergeben… (- so wie ich z.B. auch vor den Augen eines Kindes kurz ins Feuer fassen könnte, um ihm vorzudemonstrieren, daß das weh tut… -)
Also: Stellvertretendes Opfer oder Vergebung als (scham-auslösendes) Hilfsmittel für „Ursachen- oder Wurzel-Behandlung“, d.h. für Wesensverwandlung eines Menschen von innerer moralischer Krankheit („Sünde“) zu seelischer Gesundheit, nicht als Ersatz dafür… (Gott vergibt uns Folgen unserer Lieblosigkeit, rechtfertigt unsere Lieblosigkeit aber nie!)
------------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------------- ÖFF!ÖFF!'s HALTUNG ZUM (CHRISTLICHEN) GLAUBEN G schrieb: Hallo liebe Schenker, speziell lieber Öff Öff! Ich würde gerne wissen, ob du dich als einen Nachfolger von Christus ansehen würdest? Wenn nein, wo sind die grundlegenen Unterschiede oder verschiedenen Schwerpunkte "eurer" Vorstellungen? Liebe G! Dank für Dein Interesse. Vorab: Schenker-Bewegung ist offen für Menschen verschiedener Weltanschauungen oder Religionen, und auch gleichberechtigt offen für Atheisten... Ich persönlich betrachte mich als einen'frei verstandenen Christen' und sehe mein Leben als Versuch,die Nachfolge Christi anzutreten... Ich binde mich nicht an irgendwelche Konfessionen oder Kirchen, da ich dort eigentlich überall im wesentlichen nur verbürgerlichte Anpassung an die "Mächte dieser Welt", die irdischen 'Herrschaften und Gewalten' und das Geld, wahrnehme... ((Bin trotzdem zu allem möglichen Zusammenwirken mit allen möglichen Menschen immer bereit, auch wenn es nur 'punktuell' möglich würde...)) Obwohl ich aus 'intellektueller Redlichkeit' auch eine ausreichend erkennbare Sinnübereinstimmung mit der Bibel bzw. den Evangeliums- Texten für angebracht halte, um sich 'Christ' zu nennen, ist die Hauptinstanz für mein Verständnis von Christus und Evangelium das lebendige Gespräch mit dem 'Christus in mir'. Im Sinne der 'Neugeburt aus dem (göttlichen) Geist', die in Verbindung mit der Taufe so beschrieben wird, daß 'nicht mehr (mein egoistisches, altes) Ich lebt, sondern Christus in mir'. Ich nenne es auch das 'Natürliche (Göttliche) Licht' im Menschen... Und ich bin der Überzeugung, daß Erlösung nicht durch Hinterherlaufen hinter irgendeiner äußeren Erlösergestalt geschehen kann, schon gar nicht in Widerspruch zum vernünftigen kritischen Denken (- der 'Schlüssel-Gabe' bzw. 'Schlüssel-Gnade', die Gott uns schenkte...-), sondern dadurch, daß der gottgewollte, göttliche Mensch in allen Menschen wach wird... In meinem Inneren ist seit meinem 13. Lebensjahr ein ständiges 'inneres Gespräch mit mir selbst', nach dem Leitmaßstab, 'immer auf die jeweils wichtigste Frage die best(begründbar)e Antwort zu suchen'... Dabei sitzen u.a. Buddha, Jesus, Franziskus und Gandhi 'ständig mit am Tisch'... Ich frage mich dabei auch immer ganz im Ernst:'Was würde Jesus heute tun?'... Die Darstellung des 'Evangeliums' (d.h.: der 'guten Nachricht', der 'erlösenden Botschaft'...) in der Bibel ist m.E. zwar so schön, daß ich es als 'religiöse Bekenntnisschrift' für mich annehmen kann. Aber ich glaube, daß man die entscheidende 'Erlösungs-Botschaft'noch besser ausdrücken kann, als es da von Menschen überliefert wurde. (Wer weiß, wie Jesus sich direkt ausdrückte?...) Da ist mir noch zu viel Mißverständlichkeit, zuviel Gefahr von Aberglaube und irrationalem Personenkult um Jesus, zuviel Vermischung von Richtigem mit Falschem (z.B. Benachteiligung der Frauen, die z.T. in den Gemeinden eher schweigen sollten, usw...), zuviel Dogma, fehlende Offenheit und Intoleranz (z.B. was geschwisterliche idealistische Gemeinschaft mit Andersgläubigen und Atheisten angeht, gemeinsames Anpacken für eine Welt der Vernunft und Liebe...)... Deshalb habe ich die Ausdrucksform von 'Schenker-Bewegung' geschaffen: Beschränkung des 'inhaltlichen Programms' auf die Suche nach einem 'Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenner (für globale Verantwortlichkeit)', und Vernunft und Liebe als entscheidende inhaltliche Füllung dieses Nenners, bis "Argumente und Allgemeinwohl statt 'Fäusten' und Egoismus" sich durchsetzen können. Ansonsten große Offenheit bzgl. theoretischen und praktischen Details, bzw. ein Überlassen aller weiteren Fragen zur gemeinsamen Beantwortung durch die mitmachenden 'Menschen guten Willens', egal welcher Weltanschauung, Religion oder Kultur... An den Früchten eines Menschen oder seines Lebens soll man alles erkennen - was nicht 'äußere Erfolge' meint, sondern erkennbare Verwirklichung der Wahrheit und Liebe...
Ich grüße das Natürliche (Göttliche) Licht in Allen!
Öff!Öff!
Jürgen Wagner
Biotopia
Bei Gasthof Gemauerte Mühle
Skalaweg 20
02708 Löbau OT: Kittlitz
(Aus Kittlitz auf Nieskyer Straße kommt nach 500m das Gasthof-Schild am rechten Straßenrand)
Handy: 0176 27 110 248 oder 01626603063
Email: oeffi2004@yahoo.de
www.die-schenker.net
www.oeffi.such.info
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- ÖFF!ÖFF!: ARGUMENTE ZU RICHTIGER ERNÄHRUNG…
(zuerst ein Diskussionsbeitrag zum Thema aus dem Forum www.schenkerbewegung , dann ein alter Text zum Thema…)
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Jemand hat einen uralten Text von mir zu Ernährung rausgekramt, den ich Euch hier auch nicht vorenthalten möchte…
Argumente zu einer richtigen Ernährung (von Schenker ÖffÖff)
I. Grundhaltung: Man betrachtet die ganze Welt als eine lebendige Einheit und sich selbst als ein Glied darin. (Siehe das Grundsatzpapier „Ein Leitfaden bzw. Zellprogramm weltanschaulicher Grundorientierung“.)Daraus folgt: Sich-Einordnen mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen, im rechten Verhältnis zu den Fähigkeiten und Bedürfnissen der übrigen Wesen und Dinge in der Welt.
Woraus sich BESCHEIDENHEIT ergibt,1.- weil man unmittelbar zu unkontrolliertem Übermaß neigt;- damit das eigene Verhalten in seinen Folgen überschaubar und verantwortbar wird,- damit man möglichst vielen Menschen in dieser Welt ein glückliches Leben ermöglicht,- damit man auch den übrigen Wesen und Dingen der Welt ihr an sich gegebenes Lebens- und Daseinsrecht zugesteht. Um dabei die angemessene Verhältnismäßigkeit zu wahren, sollte man z.B., wenn es schon unvermeidlich ist, sich von anderem Leben zu ernähren, dafür die niedrigstmögliche Stufe von Leben wählen, möglichst ohne Tötung oder Qual dieser Lebewesen etc.
II. PRAKTISCHE KONSEQUENZEN: Eine rein pflanzliche Ernährung ist nicht nur die Ernährungsform, die die niedrigstmögliche Stufe von Leben als Nahrung verwendet, sondern sie kann auch die Ernährungsform mit dem kleinstmöglichen Aufwand an Rohstoffen, Energie und Material sein. Das Tier ist eigentlich weniger eine Alternative als vielmehr ein Umweg, da Tiere sich ja wiederum von pflanzlichen Rohstoffen ernähren und diese bei der ‘Veredelung’ durch das Tier erheblich an Nährwert für den Menschen verlieren. Daher ist sie gemäß den unter I. genannten Maßstäben wohl grundsätzlich vorzuziehen. Zumal sie gesundheitlich zumindest nicht weniger wertvoll als andere Ernährungsweisen sein muß, was zur erheblich größeren Zahl der so zu ernährenden Menschen hinzukommt. (Bei der gesundheitlichen Bewertung sind durch Fehl- oder Mangelernährung bewirkte Ausnahmesituationen wie in Teilen der „Dritten Welt“ natürlich ausgenommen; diesbezüglich siehe z.B. die Argumente der internationalen „Tilapia“-0rganisation.) Allerdings sind, wie es mehr oder weniger jedoch auch bei den anderen Ernährungsweisen der Fall ist, bei der rein pflanzlichen Ernährungsform konkrete Richtlinien über ihre gesunde Durchführung zu beachten. Natürlich ist es sinnvoll, bei einer derartig begründeten rein pflanzlichen Ernährung auch den Aufwand vor, während und nach einer Mahlzeit so bescheiden wie möglich zu halten: z.B. geringe Zubereitung, wenig Kochen, wenig Geschirr, wenig Spülen. Dabei wird eine Mahlzeit hier erst einmal nur als Ernährungsvorgang zur Erhaltung und Förderung der körperlichen Fähigkeiten betrachtet, nicht unter anderen Gesichtspunkte die unter Umständen mehr Aufwand rechtfertigen könnten: eine Mahlzeit z.B. als Ort der Entspannung, der Begegnung, der Kommunikation oder als kulturelles Element (siehe z.B. ein christliches ‘Abendmahl’)… Allerdings wäre die bescheidenste und sinnvollste Lebensweise wohl in der harmonischen Einordnung in – z.T. verschieden mögliche – ‘natürlich Kreisläufe’ zu sehen, was auch unter bestimmten Lebensbedingungen Viehwirtschaft vielleicht sinnvoll erscheinen lassen mag… Solche Argumente können allerdings wohl kein größeres Gewicht haben, solange man seine Nahrungsmittel durch Einkäufe oder geschenkte Reste und auf ähnliche Weisen bezieht. Denn bei Einkäufen z.B. im normalen Supermarkt ist nicht davon auszugehen, daß die Erzeugnisse unter Berücksichtigung natürlicher Kreisläufe erzeugt und vertrieben wurden. Selbst bei Einkäufen in irgendwelchen ‘Alternativbetrieben oder -läden“ ist Vorsicht geboten. Denn zwar kann man dort vielleicht davon ausgehen, daß die Erzeugnisse nicht aus naturfeindlichen Chemiemonokulturen stammen oder z.B. von Viehherden und Futtermittelanbau, wodurch in manchen „Dritte-Welt-Ländern“ der Anbau von Grundnahrungsmitteln für hungernde Menschen verdrängt wird. Aber es ist immer noch leicht möglich, daß z.B. „Hühner in Bodenhaltung“ Bestandteil eines ansonsten ganz normalen Betriebs in unserem Wirtschaftssystem sind und als dekorative Umweltschutzversion des unmenschlichen ‘kapitalistischen’ Leistungsprinzips wirtschaftlich ausgeschlachtet werden. Da Schutz des Menschen vor Schutz des Tieres geht, müßte man auch von solchen Einrichtungen möglichst Abstand nehmen. Und selbst das Leben von geschenkten Resten z.B. eines Supermarkts ist ein Leben am Ende des so nicht wirklich auffangbaren oder sinnvoll verwendbaren Stroms unverantwortlicher und verschwenderischer Herstellung und Transportierung. Das Argument ‘natürlicher Kreislauf’ , auch als Argument für vielleicht sinnvollen Einbezug tierischer Nahrungsmittel, hat wohl erst da echtes Gewicht, wo ein ganzheitlich gerechter Lebenszusammenhang besteht, d.h. wohl in autarken alternativen Kommunitäten, wo natürliche Kreisläufe echt erkennbar, kontrollierbar und insgesamt sinnvoll sind, und wo dadurch die selbständige Lebensfähigkeit eines zu unserer Gesellschaft alternativen Systems gezeigt wird. Ansonsten – bei Einkäufen, Resten etc. – ist wohl anzuraten, seine Beteiligung, wenn sie schon nötig erscheint, so gering wie möglich zu halten, also so wenig wie möglich daraus zu beziehen und bevorzugt das, was den geringstmöglichen Aufwand des Systems verursacht: Argument wohl für eine möglichst vegetarische Ernährung… In der Tat gibt es aber wohl gute Gründe, z.B. noch von Resten zu leben, wenn man etwa meint, sich so sehr erstmal um die Menschen im gesellschaftlichen System kümmern zu müssen, daß man sich noch nicht unmittelbar ausreichend um landwirtschaftliche Selbstversorgung kümmern kann… Andererseits wäre es dann vielleicht aber auch in Erwägung zu ziehen, wenn man noch zu sehr in den Straßen der Städte steckt, um vegetarisch autark zu leben, ob man statt vielleicht gar einer Beteiligung am gesellschaftlichen System (Geld-Verwendung etc.) den Vegetarismus nicht etwas übertreten Könnte oder sollte. Auch wenn man dabei nicht unbedingt so weit gehen muß, den frisierten Lieblingsschoßpudel einer betuchten Bürgerin zu grillen und vor Gericht auf Mundraub zu plädieren, sondern bei „Fleisch aus dem Container“ etc. bleiben kann, zeigt sich, daß ich hier am Ende bei konkreten Ermessensfragen gelandet bin (- auch, wie weit Gelegenheitsarbeit oder Betteln Versorgungsmöglichkeiten sein können*…) , die ich dem Gewissen des Einzelnen überlassen möchte. Trotz begründeter Grenzen und Ausnahmen ist dabei möglichst unmittelbare Ganzheitlichkeit („Der Weg ist das Ziel.“) gewiß anzustreben, also eine möglichst selbstversorgende und möglichst vegetarische Ernährung, wobei die Fragestellung sinnvoll ist, wie weit man sich aus der bereits umgebenden (Rest-) Natur – ohne Anbau, gleichsam als ‘Sammler’ – ernähren kann, oder was der unumgängliche Mindestaufwand an landwirtschaftlichem Anbau wäre, den man dazu ergänzen müßte.
*Betteln war die Lebensgrundlage für z.B. Jesus, die Apostel (außer Paulus), Franz von Assisi, Buddha etc.; Gelegenheitsarbeiten waren die Lebensgrundlage des Apostels Paulus und wurden – statt zu betteln – auch von Gandhi empfohlen, Lanza del Vasto stellte sich als Lebensgrundlage seines Ideals eines für Gewaltfreiheit eintretenden ‚Vagabunden’ wohl auch Gelegenheitsarbeiten vor…
((Der Text stammt aus der Zeit, in der ÖffÖff im Emmaus-Zentrum Dachsberg lebte. 1989-1991))
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Ich grüße das ‘Natürliche (Göttliche) Licht’ in Allen!
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- GELD ODER (VERNUNFT UND) LIEBE (aus www.schenkerbewegung.plusboard.de )
Geld oder (Vernunft und) Liebe…
Heute nachmittag hatte ich eine nette junge Frau bei mir zu Gast… Und stundenlang ging das Gespräch hin und her…
Sie vertrat immer wieder den Standpunkt, das Geld sei doch an sich gar nicht verkehrt, es sei nur falsch verteilt, und werde von falschen Leuten gesteuert…
Ich versuchte immer wieder, ihr Folgendes zu erklären: Wenn eine Gruppe von Menschen (- am liebsten rede ich ja von Freundschaften, Liebesbeziehungen und Familien, weil sich die Menschen da noch am ehesten als (Liebes-)Einheit fühlen, friedlich gemeinsam entscheiden und teilen möchten…-) sich zusammenfindet, und möchte ihr Zusammenleben möglichst gut organisieren, dann werden sie doch wohl als das Beste ansehen, daß sie sich für Entscheidungen zusammensetzen und nach vernünftigen Argumenten gehen (bzw. planen), was insgesamt am sinnvollsten und (moralisch) korrektesten ist…
Was wäre nun, wenn da jemand aufstehen würde und würde vorschlagen, daß man bestimmte Bereiche des Lebens (- des Arbeitens und der Verteilung… -) nicht mehr so nach dem aufs Ganze gesehen Vernünftigen beurteilen sollte, sondern einfach dem Geld-Mechanismus (also einem Tauschen nach Vergeltungs-Prinzip) überlassen bzw. dadurch (eigendynamisch) sich regeln lassen sollte? Die Gemeinschaft würde wohl (hoffentlich!) protestieren und richtigstellen, daß solches Entscheiden bzw. ‘Sich-regeln-Lassen’ danach, was im unmittelbaren Vergeltungsmechanismus möglichst viel Geld bzw. Profit erbringt, ein schlechter Ersatz für vernünftiges und moralisches Denken wäre, denn es ist leicht möglich, daß ein möglichst großer (kurzfristiger) Vergeltungs- bzw. Profit-Effekt auch durch Handlungen erzielt werden kann, die aufs Ganze gesehen nicht sinnvoll oder moralisch sind… (Z.B. Produktions- bzw. Verkaufs-Steigerungen durch (langfristige) Naturvergiftung; Verkauf von Waffen oder Söldner-Diensten…) Das heißt: Der Maßstab, was im direkten Tauschen mehr Geld oder Profit bringt, ist kein tauglicher Ersatz für Vernunft bzw. Argumente dafür, was im Ganzen sinnvoll ist… (Eine tolle Veranschaulichung mit Hilfe des Vergleichs zu „Zellen im Körper“ ist m.E. ein „weißes Blutkörperchen“, welches im Kampf gegen Krankheitserreger abzusterben bereit ist, wozu es, wenn ‘individuelle Nutzen- oder Existenz-Rechnung’ das Ausschlaggebende wäre, nicht kommen könnte…)
Und außerdem führt das Vergeltungs-Tauschen zu einer Verteilung der Geld-Einnahmen, wo der Unterschied im Lebensstandard zwischen den (im Geldverdienen) Starken und den Schwachen immer mehr auseinandergeht, die „gemeinsame Leistung Aller, vernünftig mitzudenken, was im Ganzen gut ist“, nicht mehr vorkommt oder mitgezählt wird, und eine profit-egoistische Gegenkultur zu liebevollem Miteinander-Teilen (nach Bedürfnissen) hochwuchert…
Obwohl die nette junge Dame mir schon verstehend folgen konnte und teilweise auch sagte, ich hätte eigentlich Recht, „kippte ihre Haltung – wie ich es oft erlebe – dann immer wieder einfach um“: Und plötzlich vertrat sie doch wieder ihre Anfangs-Haltung, das Geld an sich sei doch ganz in Ordnung… Oder sie redete sich damit heraus, daß die Menschen doch eh Egoisten seien und sich nichts Wesentliches in der Welt ändern könnte…
Ich hielt dem entgegen, daß man sich doch nicht mit den Fehlern der Anderen für eigene Fehler entschuldigen könne…; und daß man an sich doch die Fähigkeit, mal ehrlich über die Dinge nachzudenken, feststellen könne — und diese Fähigkeit auch bei den anderen Menschen nicht ausschließen dürfe…; und daß man doch bei sich selbst mit der Veränderung zum Guten anfangen müsse, in der Hoffnung, dann auch andere Menschen anstecken zu können…; und daß man, je weniger die Anderen beim Engagement fürs Gute in der Welt mitmachen, selber umso mehr (statt weniger) tun müsse… usw…
Ich wies die nette Frau auch darauf hin, daß sie m.E. an einem ganz wichtigen Punkt ihres Lebens angekommen sei: Ein Punkt, wo sie mal spürt, was es heißt, ehrlich nach Wahrheit zu schauen und die Dinge einfach und ehrlich zu Ende zu denken… — Und ich warnte sie: Es gibt keine schlimmere eigene Seelenvergiftung, als erkannte Wahrheit zu mißachten und zu verdrängen!!!… Wenn man das tut, erlebt man den fortschreitenden inneren Geistes-Tod… Und am Ende sitzt man da (z.B. im Altersheim), und kann – zugeschüttet mit Beruhigungsmitteln und Sahnetorte – nur noch die tausend Alltags-Anekdoten aus seinem früheren Leben erzählen, weil keine größere Tiefsinnigkeit im Leben vorkam bzw. man sie abgetötet hat… Ersäuft hat in Oberflächlichkeit und Anpassung… Wie ich es bei den „normalen Bürgern“ ebenso wie bei den Reichen (die normalerweise höchstens „Bildungs-“, aber keine wirkliche „Wahrheits-Kultur“ haben… – sonst müßten sie ja teilen bzw. aussteigen…) erlebe… Und dann weiß ich immer wieder ganz deutlich, daß ich eigentlich – obwohl ja beim Thema „Ausstieg“ alle Menschen soviel Angst vor dem „Verzichten“ haben… – weniger auf wirkliche Lebensqualität verzichte als diese Menschen: Ich würde mein inneres ehrliches Zu-Ende-Denken und mein Miteinander mit den paar Menschen, die auch so für Vernunft und Wahrheit leben möchten, gegen nichts auf der Welt eintauschen, und jedenfalls auch nicht gegen ein Milliardärs-Konto… Menschen, mit denen ich mich da verstehen kann, sind mir ja SO VIEL WERT ((und womöglich gar noch kuschelliebe Frauen…))… Wenn ich das nicht haben kann, dann lieber allein sein… Aber nie mich bzw. meine Seele in anderer „Geselligkeit“ verlieren…
Manchmal meinte ich in den Augenwinkeln der Frau soviel an Verstehen zu sehen, daß ihre innere Widerstandshaltung ins Wanken kommen kann… Ich hoffe es sehr…
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Ich grüße das ‘Natürliche (Göttliche) Licht’ in Allen!
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- ÖFF!ÖFF! ÜBER „GEWALTFREIE KONFLIKT- BZW. KOMMUNIKATIONS-KULTUR“ (aus www.schenkerbewegung.plusboard.de)
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BERICHT UND FLUGBLATT („GEBT WAHLFREIHEIT ZWISCHEN SYSTEMEN!“) ZUM UNTERHALTSPROZESS BZGL. ÖFF!ÖFF!s TOCHTER JOHANNA
Kurzbericht vom Gerichts-Prozeß in Eschwege:
Heute war also der Unterhalts-Prozeß vor dem Amtsgericht Eschwege. Zwei TV-Teams und die Bild-Zeitung waren mit dabei. Nachmittags kamen schon Berichte in MDR, ARD…
Der Prozeß dauerte nur ca. 10 Minuten und fand ohne Öffentlichkeit statt.
Ich hatte einen Rundbrief, den ich zuvor schon per Mail verbreitet hatte, noch einmal als Flugblatt vorbereitet, weil ich damit rechnete, daß man mich eventuell nicht allzuviel sagen lassen würde oder vielleicht das von mir Vertretene verzerren würde etc…
Den Text konnte ich zwar nicht vorlesen, aber zu den Akten geben. Und der Gegenpartei geben. Und einige meiner Positionen konnte ich dann doch mit kurzen Bemerkungen ins Gespräch mit dem Richter einbringen:
Er meinte am Anfang, wir könnten es kurz halten. Nach den gesetzlichen Erfordernissen sei vor allem nochmal meine Vaterschaft zu klären und dann die Unterhaltsklage seitens der anwesenden Monika Gehrke, der Mutter, und einer Vertreterin des Jugendamts zu stellen. Und zu klären, ob ich diese Klage annehmen oder zurückweisen wolle…
Ich antwortete, daß ich diese Behandlung des Themas nur unter Protest so laufen lassen würde, da m.E. einige weitere Aspekte des Geschehens mitzubedenken seien.
Der Richter wollte sich damit herausreden, daß er aber durch den Rechtsrahmen zu so einem Verfahren gezwungen sei, es nicht anders gehe… Ich entgegnete, daß ich das nicht akzeptieren könne, da ich aus diesem System ausgetreten bin und nicht einfach nur nach diesen Maßstäben zu behandeln sei… Und auch er sei nicht nur die Robe, die er anhabe, sondern darin ein Mensch, der Vernunft und Gewissen habe, sich das auch nie durch bloße Paragraphen etc. verknoten lassen dürfe, und er könne, wenn er wolle, deshalb sehr wohl Verständnis dafür finden, daß ich andere, auch systemüberschreitende Gesichtspunkte einbringen wolle…
Wir klärten dann die Vaterschaft, indem ich – wie auch jederzeit vorher – bestätigte, der biologische Vater von Johanna zu sein – aber natürlich keine staatlichen „Vaterschafts-Urkunden“ unterzeichnen könne, wo im Kleingedruckten die Zustimmung zum gesamten deutschen Rechts-System (Unterhalts-Recht, Erb-Recht, Johanna durch Geburt deutsche Staatsbürgerin usw.) als mitenthalten dargestellt wird… Aus diesem staatlichen Rechts-System bin ich ausgestiegen, und lasse mir das auch nicht durch betrügerische Urkunden wieder unterjubeln…
Monika und die Frau vom Jugendamt stellten dann die Klage, und ich wies sie zurück, da – auch im nichtjuristischen Sprachgebrauch – sicher kein Grund zu einer Klage in meine Richtung gegeben sei…
Ich schilderte, daß die Wegnahme von Johanna aus meiner Ausstiegs-Lebensweise durch Monika – in Kooperation mit den Ämtern – aus meiner Sicht einer Kindesentführung gleichkomme, und daß es unverschämt sei, sich diese Entführung auch noch durch mich finanzieren lassen zu wollen… Umgekehrt würde ich fordern, daß – im Sinne einer wirklichen Wahlfreiheit für die Menschen, auch zwischen verschiedenen Grundwerten und Gesellschafts-Systemen – der Richter überlegen sollte, welches Recht ich auf einen akzeptablen Umgang mit meiner Tochter erhalten solle, so daß ich ihr auch mein Lebensangebot machen könne… Bislang seien solche Vorschläge von mir von der Mutter abgeblockt worden… Ich sei jederzeit bereit, so die Versorgung meiner Tochter zu übernehmen, auch vollständig…
Monika und die Frau vom Jugendamt sagten, wenn ich mich recht entsinne, eigentlich gar nichts, außer daß sie die Klage auf Unterhalt stellen würden…
Der Richter formulierte meine Äußerungen z.T. in sein Aufnahmegerät hinein und meinte am Ende, er werde am 10 Oktober ein Urteil verkünden. Auf Nachfrage von mir erklärte er, dafür brauche ich aber nicht noch einmal kommen, das werde mir schriftlich zugesandt…
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Das Flugi für den Gerichtsprozeß:
Freiheit für globale Verantwortlichkeit!!!
Echte Wahlfreiheit für Kinder und alle Menschen!!!
Für alle, die es interessiert, nochmal die genauen Daten:
Der Gerichtsprozeß wegen der Unterhaltsklage bzgl. meiner Tochter Johanna findet statt
am 1. Oktober um 12.30 Uhr
im Amtsgericht Eschwege (Familiengericht), Friedrich-Wilhelm-Str. 39, 37269 Eschwege
in Saal/Raum 105
Und hier meine Stellungnahme vor dem Gericht:
FREIHEIT FÜR DIE WAHL ZWISCHEN GESELLSCHAFTS-SYSTEMEN!
FREIE ANGEBOTE FÜR KINDER STATT ZWANGS-VEREINNAHMUNG!
WANDEL DES WELTZERSTÖRENDEN STAATS- UND GELD-SYSTEMS
ZU „KONSENS-GESELLSCHAFTEN GESCHWISTERLICHEN TEILENS“!
FÜR DIE HEILUNG UND DIE ZUKUNFT DER WELT!
Ich stehe hier als freier souveräner Mensch, bin kein Mitglied des Staats-und Geld-Systems!
Jeder Mensch hat das Recht, auch zwischen Grundwerten und Gesellschafts-Systemen frei zu entscheiden. Ich bin für ein „rationales und soziales System der Liebe“ statt all den Staats- und Geld-Systemen (Herrschafts- und Vergeltungs-Systemen)…
Erkennen Sie bitte dieses Recht für mich an, und gewähren sie dieses Recht auch meiner Tochter bzw. allen Kindern, statt gewaltsamer oder ideologisch dressierender Vereinnahmung…
Meine „Schenker-Ausstiegs-Lebensweise“ sollte für meine Tochter ein „Anfangs-Heimat-Angebot“ sein, aber im Sinne einer „Erziehung bzw. Begleitung zur Freiheit“, so daß sie schon während ihres Aufwachsens verschiedene Lebensweisen offen kennenlernen und sich dazwischen entscheiden können sollte…
Durch den absprachenbrüchigen Weggang meiner Freundin Moni, wobei sie das Kind einfach mitnahm und mir den Kontakt weitgehend abblockte, was in der Folge in Kooperation mit Ämtern ihres Staates geschah und nun auch zur Unterhaltsklage führte, wurde sozusagen eine gewaltsame Kindesentführung durchgeführt…
Es ist absurd, nun auch noch gewaltsam eine Finanzierung dieser Kindesentführung von mir zu erwarten…
Ich fordere umgekehrt, daß Sie überlegen, welches Recht Sie mir zugestehen wollen, Umgang mit meiner Tochter zu haben und ihr mein Lebensangebot machen zu können…
Dies ist ohne inakzeptable Gefährdung der Tochter möglich, wie sich schon die ersten 1 1/2 Jahre in der Praxis -unter Medien- und Ämter-Beobachtung- gezeigt hat, und ich trage es wirtschaftlich selbst…
Von mir aus machen auch Sie bzw. der Staat meiner Tochter solche freien Lebensangebote: Ohne Gewalt, Vereinnahmung oder wirtschaftliche Bedrückung anderer Menschen wie mir…
Ich versuche zwar immer, vermeidbare Konflikte zu vermeiden, muß Sie, Herr Richter, aber auch darauf hinweisen, daß ich um meines Gewissens willen manchen gesetzlichen Forderungen des Staats- und Geld-Systems beständig zuwiderhandeln muß: Z.B. kann ich nicht durch Ausweispapiere etc. mein Ja und meinen Auftrag für Herrschaft unter Menschen geben. Und für mich ist Privateigentum nicht nur Diebstahl, sondern Mord, weil Ursache der meisten Kriege. Statt des Staats- und Geld-Systems brauchen wir „Konsens-Gesellschaften geschwisterlichen Teilens“, wo die Menschen gemeinsam, friedlich und geschwisterlich, „organisch im globalen Lebenszusammenhang planen“, wie die Aufgaben und die Früchte der Arbeit gerecht zu verteilen sind… In gewissem Sinne kann ich jetzt also ähnlich wie Mahatma Gandhi sagen, daß sie mich entweder dauerhaft einsperren müssen, um Gesetzesverstöße zu vermeiden, oder ihren Beruf niederlegen müßten, oder als Vertreter des Systems Aufgeschlossenheit zeigen müßten, auf vernünftige und moralische Weise die Grundstrukturen des Systems gemeinsam mit mir zu verwandeln… Im Sinne einer großen „Gesellschafts-Metamorphose“, einer „Gewaltfreien Weltrevolution der Vernunft und Liebe“, einer Welt, wo von der gesellschaftlichen Wertebasis und dem sozialen Grund-System her ‘Argumente statt Fäusten und Egoismus’ das Sagen haben! Ich bin überzeugt: Die Welt der Zukunft wird so sein – oder sie wird nicht sein… Ich bitte Sie deshalb um die genannte Aufgeschlossenheit für echten Wandel (Change…)…
Wir brauchen nicht wie im Ost-Kommunismus „Zwang zum Teilen“, und nicht wie im West-Kapitalismus „Freiheit für Egoismus“, wir brauchen eine global verantwortliche (Schenker-)Gesellschaft seelisch befreiter „organischer Menschen“ mit „Freiheit zum Teilen“…
Dafür braucht es unser aller Zusammenwirken… — Mit einem „Kleinsten Nötigen Einigungsnenner für globale Verantwortlichkeit“, wie ihn Schenker-Bewegung anbieten will, und ansonsten größtmöglicher Toleranz für Verschiedenheit, damit nicht vermeidbar ideologisch irgendwelche Menschen guten Willens ausgeschlossen werden…
((In der Sächsischen Zeitung und der BILD-Zeitung Dresden stehen heute, am 30.9.08, Artikel bzgl. meines Prozesses…
DAZU GLEICH EINE GANZ WICHTIGE KORREKTUR: NICHT TÜTÜ, SONDERN MONI IST DIE MUTTER MEINER TOCHTER!
AUCH SONST SIND EINZELHEITEN DER ARTIKEL NICHT GANZ KORREKT…))
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PS: In letzter Zeit traten wieder vermehrt Stimmen auf, die behaupteten, ich bzw. meine Aussteigerlebensweise oder mein Versuch, als „Waldmensch“ zu leben, sei gelogen bzw. ein Fake. Ich hätte die Kritik gern mit verbreitet, aber sie ist wohl an der Stelle, wo sie war, schon wieder gelöscht… Jedenfalls bin ich im Wesentlichen ganz echt — und ich glaube, sonst könnte ich auch kaum so reden und auftreten, wie ich es tue… Ich bilde mir ein, daß die Menschen an mir etwas spüren können…
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- EIN FORUMSGESPRÄCH IN www.schenkerbewegung.plusboard.de ÜBER LIEBE UND KINDER… (Plus „Öffis Erwartungen und Einladung an Frauen“… – hinten drangehängt…)
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| albu fühlt sich wohl hierGeschlecht: Alter: 29 Angemeldet seit: 01.02.2009 Beiträge: 61 ![]() Wohnort: löbau/klitten |
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| moni fest eingezogenGeschlecht: Angemeldet seit: 27.03.2008 |
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| moni fest eingezogenGeschlecht: Angemeldet seit: 27.03.2008 |
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| albu fühlt sich wohl hierGeschlecht: Alter: 29 Angemeldet seit: 01.02.2009 Beiträge: 61 ![]() Wohnort: löbau/klitten |
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| oeffi fest eingezogen Beiträge: 359
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- ÖFFIS ERWARTUNGEN UND EINLADUNG AN FRAUEN
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| Öffis Angebot u Erwartung bzgl. Frauen,plus Liebesgedicht… Eine „Wahre-Liebe-Einladung“Da ich im Moment, nach dem (hoffentlich, wie mein Herz wünscht, umkehrbaren) Weggang von Freundin Iri, ja erstmal wieder relativ solo bin, und andererseits festgestellt habe, daß in meinem Namen schon wieder an manchen Stellen Partnerschafts- und Flirt-Anzeigen laufen, von denen ich gar nichts weiß, will ich zumindest hier im Forum nochmal klar zum Ausdruck bringen, was meine originalen „Partnerschafts-Vorstellungen“ bzw. meine Erwartungen an Frauen sind. Damit das holde weibliche Geschlecht nicht in die Irre geführt werde, und Frauen, die eigentlich „wahre Liebe“, echten globalen Idealismus und natürliche, freie Leidenschaft mit Naturmensch (Öffi) suchen wollten, dann doch am Ende wieder getäuscht und irregeleitet in den Armen eines Luxus-Millionärs oder eines angepaßten Tellerrand-Bürgers landen… Das „Sich-dadurch-seelisch-gequält-Fühlen“ dieser Frauen mag ich jedenfalls nicht mitzuverantworten haben… Deshalb hier also nochmal meine „originalen“ Vorstellungen und Erwartungen: Also, aus dem Wahrheitsbündnis wird sich alles Andere wohl leicht ergeben: 2.) Daß Vernunft und Gewissen nach dem insgesamt Sinnvollen bzw. dem Allgemeinwohl der Welt suchen statt nach dazu widersprüchlichen begrenzten (Tellerrand-)Gesichtspunkten oder Teil-Interessen… Daß wir Menschen uns deshalb hochreißen müssen im Bemühen um eine global verantwortliche Gesellschafts- und Welt-Entwicklung, bevor kurzsichtige Gier und Egoismus-Konkurrenz hier den Planeten verheizen… Daß dafür die Menschen mit möglichst großer Offenheit und Toleranz („Ideologie-Freiheit“) nach der unbedingt erforderlichen Minimal-Einigung untereinander suchen müssen für globale Verantwortlichkeit… Daß diese Minimal-Einigung (der „Kleinste Nötige Einigungs-Nenner“) wohl auf jeden Fall bedeuten wird, daß die Menschen so sehr friedlich miteinander teilen bzw. in (schenkender) Liebe zusammenleben müßten, daß sie genug Verbundenheit und Vertrauen zueinander hätten, um sich gemeinsam hinsetzen und vernünftig zum Wohle Aller entscheiden zu wollen… (Und daß man es bei dieser „grundlegenden alternativen Verantwortungs-Entscheidungs-Struktur“ bzw. solchen „Konsens-Gesellschaften geschwisterlichen Teilens“, in aller Bescheidenheit, als Vorschlag für eine Zukunfts-Gesellschaft wohl erstmal belassen sollte; – denn wie können wir jetzt besserwisserisch mehr vorentscheiden wollen, was dann die „Konsens-Räte“ der vernünftig gewordenen Menschen doch selbst und wahrscheinlich viel besser in dieser beschriebenen Zukunfts-Welt für sich entscheiden können?! 6.) Ja, ansonsten bin ich ein sehr Nähe-, Wärme-, Zärtlichkeits- und Sex-bedürftiger Mann… Eine Frau bzw. „Waldfee“ von mir würde meinen Kuß- und Schmuse-Angriffen kaum entkommen können (- und ich werde meinerseits auch gern so verfolgt…), und wenn ich nach etwas süchtig wäre (bin ja nicht süchtig… So, ich denke, damit habe ich soviel gesagt, daß eine Frau, auf die das paßt oder passen kann, sich „getroffen“ fühlen wird… Und ich hänge noch mein bislang schönstes Liebes-Gedicht mit dran: Meine Wahre-Liebe-Geliebte, Zauberfee im Schenker-Wald! Erinnerst Du Dich noch, wie die Fingerspitzen kribbeln, _________________ Ich grüße das ‘Natürliche (Göttliche) Licht’ in Allen! |
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FLUGI VON ÖFF!ÖFF! FÜR EINE PROTEST-WANDERUNG MIT DER POLITIKERIN DAGMAR SALL-MAY DURCH DEUTSCHLAND NACH BERLIN FÜR ECHTEN STRUKTUR-WANDEL IN DER POLITIK !!!
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