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Archive for 28. September 2018

Nochmal ein paar Worte zur Erklärung unseres „Schlüssel-Ansatzes“, der „offenen Argumente-Kultur“ („Argumente“ hier zu Beginn mal ganz einfach so gemeint: „Argumente sind Gründe, die man in einem Gespräch vorbringt, um daraus einen eigenen Standpunkt abzuleiten…“):

 

[In Facebook stellte ich als Hinführung zum Posting hier folgende Sätze ein:

Ich finde am entscheidendsten, dass wir alle (- auch mit „Projekt-Versuchen“… -) eine Qualität ins Geschehen rein bringen, die wirklich lösungs-fähig werden kann für die Probleme der Welt…
Der Grund-Gedanke „offene Argumente-Kultur“ ist aus meiner Sicht von zentraler Bedeutung…
Wir brauchen ganzheitliche Veränderung, einschließlich neuer, global verantwortlicher Entscheidungs- und Verteilungs-Strukturen, und zwar Entscheidungs-Strukturen, die wirklich danach gehen wollen, was aufs Ganze gesehen richtig bzw. verantwortlich ist…
Denn egal wie wir uns das allseits beliebte und verbreitete „Stimmen-Gezähle“ vorstellen („Mehrheits-Demokratie“, „Konsens-Entscheidungen“ a la „Systemisches Konsensieren“ usw.):
Sind nicht die meisten bzw. relevantesten Stimmen gar nicht hier und heute zugegen, sondern in den Stimmen der Kinder der Zukunft zu sehen?!
Wäre in solchem Sinne betrachtet, nicht die Stimme eines Wissenschaftlers, der in beweisbarer Form auf notwendiges Verhalten für die Kinder der Zukunft hinweist, höher einzustufen, als alle anderen Stimmen drumrum?
Was bringt uns Mehrheits- oder sogar 100%-Konsens-Entscheidung in irgendeiner heutigen Gruppe, wenn sie viel zu sehr von kurzsichtigen (Konsum-)Interessen geprägt ist, möglicherweise auch alle Beteiligten?
Wie groß ist denn die Gefahr, dass auch (100-Prozent-)Mehrheiten heute zu kurzsichtig und selbstbezogen gesinnt sind, wenn wir uns vor Augen halten, dass im jetzigen Gesellschafts-System in den Wirtschafts-Wissenschaften der Mensch so beschrieben wird (als „homo oeconomicus“), dass er in kalt zweck-rationaler Weise nur daran interessiert ist, wie er aus Geld mehr Geld machen kann — und dass dann, wie man folgerichtig schlussfolgern kann, Mehrheits-Demokratie als Versuch beschrieben werden kann, wofür sich Mehrheiten solcher egoistischen Geld-Menschen finden lassen?!
Was kommt dabei raus, bzgl. globaler Verantwortung?!
Weitere sehr prinzipielle Überlegungen zu Bedeutung und Wert offener Argumente-Kultur biete ich hier zum Mit-Denken an:
 
Wenn wir soweit denken, und so grundlegend ansetzen wollen mit Projekt-Versuchen, dann würde ich es für sinnvoll halten, dafür alles andere als offene Fragen zu betrachten:
In welches Projekt wir gehen, oder was für Projekte wir an verschiedenen Stellen schaffen usw. — das wäre dann am besten alles unter das Vorzeichen zu stellen, wie es am besten solcher grundlegend verantwortlichen Entwicklung dienen kann… Was dem am besten dient, sollten wir machen… Und was davon eher ablenkt, davon sollten wir uns nicht ablenken lassen, soweit wir es schaffen…
 
Und Projekte, die die beschriebene grundlegend verantwortliche Entwicklung wirklich angehen wollen, werden enormes Gewicht darauf legen, sich kräfte-bündelnd miteinander zu vernetzen und zu vereinen…
 
Herzliche Einladung…
Namaste.
Öff Öff
global-love.eu ]

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