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Archive for 7. März 2019

Liebe LeserInnen!
Einander helfen, übereinander Infos verbreiten usw… – schöne Sache…
Ich hab ja früher schonmal einen Hinweis gegeben auf Publikationen von Tom Krause, der sich vor einigen Jahren mit dem Wunsch an mich wandte, Infos übereinander auf den jeweiligen Internet-Seiten verbreiten zu können…
Im Moment bietet Tom Krause ein kostenloses Buch über Crowdfunding an! Super! Hier ist der Link zu seinem Buch: http://www.cloudkredit.com/     —-
Ist auch für mich in den letzten Monaten hoch-interessant geworden, dieses Thema…
Ich schrieb ja zwischendurch hier auch im Schenker-Blog, dass ich ausnahmsweise auch mal eine Spenden-Sammlung beginnen wollte (- was wir bisher in den 30 Jahren von Schenker-Bewegung kaum jemals gemacht haben, und von Methoden wie Crowdfunding dementsprechend keine Ahnung haben -), weil Gelegenheiten im Raum stehen, ein paar paradiesische Natur-Grundstücke ‚frei zu kaufen‘, und daraus wieder Modell-Orte zu machen für „ganzheitliche Perma-Kultur“, bzw. „Biotope für Pflanzen, Tiere und Menschen“, „Biotopias“ oder „Real-Utopias“ (siehe http://www.real-utopia.de)…
So richtig in die Gänge gekommen sind wir da noch nicht… Ist auch immer viel anderes zu tun…  — Aber wir wollen es weiterhin… (Siehe das besagte Spenden-Aufruf-Posting von mir hier: https://dieschenker.wordpress.com/2018/11/14/mal-ein-spenden-aufruf-in-eigener-sache-fuer-den-frei-kauf-von-sozial-oekologischen-ganzheitlichkeits-paradiesen/ ; auch direkt mit Angabe des Spenden-Kontos unseres gemeinnützigen „Verbündeten-Vereins“ „Verein zur Förderung des Schenkens VFS e.V.“ – wo man natürlich jederzeit auch einfach ganz unkompliziert was hin-spenden kann, ohne dass wir spezielle ‚Aktionen‘ dafür veranstalten…)
Jedenfalls: In dieser Situation ist Tom Krauses Buch auch für uns eine Hilfe…

Als anfängliche Infos zu seinem Buch bzw. zum Thema „Crowdfunding“ hat er mir folgende Sätze geschickt:

Kreditbedarf ohne Banken decken

Bei einer Bank Geld zu leihen ohne Einkommen, funktioniert schon bei privaten Krediten nicht wirklich gut. Kein Wunder, denn wie sollte auch die Zahlung von Tilgung und Zinsen sichergestellt sein? Beim Geschäftskredit ist das grundsätzlich nicht anders. Speziell bei Unternehmensneugründungen wird Kapital als Vorfinanzierung benötigt, damit in der Zukunft Erträge generiert werden können. Ob die Erträge aber überhaupt und in der prognostizierten Höhe kommen, ist ungewiss. Die Situation ist vergleichbar mit dem privaten Studentenkredit: Das Studium wird finanziert im Vertrauen darauf, dass der Kreditnehmer nach seinem Hochschulabschluss eine gut bezahlte Stelle findet und die Erfüllung seiner Kreditverpflichtungen dann kein Problem mehr darstellt.

Die Bank in einer formalen Rolle

Ganz ohne Bank geht es aber auch beim Crowdfunding nicht, wenn es sich rechtlich um einen Kreditvertrag handelt. Für dessen Abschluss ist nämlich eine Bankenlizenz erforderlich, wie <a href=“http://www.cloudkredit.com/“>www.cloudkredit.com</a&gt; schreibt. Die Vermittlungsplattformen schalten deshalb eine Bank zwischen, wenn ein Kreditwunsch vollständig von Crowdinvestoren gezeichnet ist und der Kreditvertrag geschlossen werden kann. Die Bank gibt formal den Kredit, trägt aber nicht das Ausfallrisiko – das verbleibt anteilig bei den Investoren.

Weitere Möglichkeiten des Crowdfundings

Zwar ist die Kreditvergabe aus der Crowd an Privatpersonen oder Unternehmen, das Crowdlending, die bekannteste Form des Crowdfundings. Das ist besonders den vielen Privat-Krediten zu verdanken, die der deutsche Marktführer Auxmoney vergeben hat. Die Bandbreite von Crowdfunding geht aber wesentlich weiter. Seinen Ursprung hat es in Spendenprojekten (Crowddonation und Crowdsupporting), die auch heute noch eine wesentliche Rolle spielen. Das Geld fließt in ein Projekt entweder ganz ohne Gegenleistung oder gegen eine eher symbolische Anerkennung von geringem Wert wie ein signiertes Buch, eine Konzertkarte oder eine Plakette mit dem Namen des Spenders an Bord eines Seenotrettungskreuzers. Am anderen Ende der Skala steht das Crowdinvesting. Hier geht es nicht um eine gute Tat, sondern um wirtschaftliche Interessen. Der Investor geht erwirbt entweder offen oder still eine Unternehmensbeteiligung. Damit erhält er einen Anspruch auf einen vereinbarten Anteil am Ertrag des Unternehmens und einem eventuellen Verkaufserlös.

 

 

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