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Im Beitrag https://dieschenker.wordpress.com/2018/08/04/weiter-mit-meinem-kampf-fuer-argumente-kultur-neue-konflikte-mit-marburger-nachhaltigkeits-initiativen/ befindet sich Anfangs-Material über den „Marburger ‚(Argumente-)Kultur-Konflikt‘“…
Bei den dort aufgeführten Text-Materialien steht am Ende:

5. STRATEGIE-KONZEPT ZUM „(ARGUMENTE-)KULTUR-KONFLIKT MARBURG“ — FÜR DIE DARIN ZUM EINSATZ KOMMENDEN „NACHHALTIGKEITS- UND FRIEDENS-AGENTEN“

UND WAS DIE NUMMER 6 BEKÄME, NÄMLICH WIE DIESES STRATEGIE-KONZEPT DANN IM EINZELNEN DURCHGEFÜHRT WURDE, VON BRABRA UND ANDEREN „NACHHALTIGKEITS- UND FRIEDENS-AGENTEN“, UND WAS ES BEWIRKT(E), DAS PACKE ICH IN EINEN GESONDERTEN FORTSETZUNGS-BEITRAG:

In diesem Beitrag befindet Ihr Euch hier…

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BraBra hat nach seinem Ausschluss aus zwei Marburger Initiativen für Nachhaltigkeit versucht, mit dem Konflikt in sehr konsequenter Weise gemäß hoch-entwickelten Methoden „Gewaltfreier Kommunikations- und Konflikt-Kultur (GKK)“ umzugehen:
Erst hat er das inhaltliche Material bzgl. des Konflikts gut ausgearbeitet, und ist
dann in Korrespondenz mit Einzel-Personen gegangen, die in den Konflikt involviert sind…
Nicht alle diese Korrespondenzen sind (bei derzeitigem Stand) hier sinnvoll wiederzugeben… Aber zwei der Korrespondenzen sind sehr ausdrucksstark:
In der ersten Korrespondenz ist die Mail, die BraBra von Wolfram bekommen hat, sehr ‚vielsagend nichtssagend‘, wie bei pragmatischen Realo-Politikern, die alle höheren oder tieferen Dimensionen ausblenden wollen mit Argumenten wie: „Wir haben technokratische Handlungs-Zwänge… Also…“  Die Korrespondenz ist insgesamt wegen den darin enthaltenen Aussagen spannend, aber speziell auch wegen den dabei vorkommenden Zitaten des Marburger Oberbürgermeisters Thomas Spies, die für BraBra, Öff Öff und die anderen Nachhaltigkeits- und Friedens-Agenten sehr wichtig sind. Denn ob sie sich nun mit ihrem Widerstand gegen die konkreten Willkür-Ausschlüsse im Moment direkt behaupten können oder nicht: Die Behauptung, dass Marburg „eine Stadt der Offenheit und Diskussionsbereitschaft sei“ (- für „offenen Diskurs im Stil einer leidenschaftlichen Vernunft“ stehe, mit „einem Umgang, der beherrscht wird vom ,zwanglosen Zwang des besseren Arguments und dem Ziel der kooperativen Wahrheitssuche‘“, und mit Bewohnern, die „für die Vielfalt der Pluralität der Lebensentwürfe stehen, für eine weltoffene Gesellschaft, die sich gegen Ausgrenzung richtet“, weil „nur wenn wir einander mit Offenheit, Freundlichkeit und mit Respekt begegnen, Zusammenleben gelingen kann...“ -) das ist ein besonderer, toller Anspruch, der zeigt, dass BraBra und seine Mit-Agenten ‚in der richtigen Stadt sind für ihr Bemühen‘…

Die zweite Korrespondenz weitet ein bisschen die Sicht auf verschiedenartige „Begründungen“, die im Hintergrund, also hinter den im Moment ausdrücklich genannten Gründen für einen Ausschluss-Versuch, mit eine Rolle spielen können… BraBra geht darauf mit kurzen Gegen-Argumenten ein…
Unter dieser Korrespondenz, wo die Oberbürgermeister-Zitate auch wieder vorkommen, ist noch eine kleine Auflistung von weiteren Zitaten, auch von bekannten Wissenschaftlern und Politikern, die auch für eine neuartige offene Argumente-Kultur plädieren

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Sehr geehrte Frau X!

Schön, dass Sie über Einzel-Informationen hinaus nach einem zusammenhängenden Dokumentations-System bzgl. Nachhaltigkeits-Entwicklung in der Region Marburg fragen…  Ich denke auch, dass speziell für eine fundierte wissenschaftliche Analyse, wenn so etwas mal ermöglicht werden soll, so ein Überblick unerlässlich ist…
Sie haben Recht, dass es nicht einfach ist, einen umfassenden Überblick zu bekommen, weil oft nur Teil-Ausschnitte sichtbar werden…
(Das „Bildung für Nachhaltige Entwicklung(BNE)-Netzwerk“ hat da schon vor 3 Jahren versucht, umfassender anzusetzen, aber die Entwicklung des Netzwerks schleppte sich in den letzten Jahren nur eher zäh und langsam dahin… Es gibt da gerade einen Neu-Aufbruch…)
BEI UNS jedoch „rennen Sie offene Türen ein“, wie man so schön sagt:

Wir von der „Ganzheitlichen Bildungs-Werkstatt lilitopia.de“ und der „Nachhaltigkeits- und Friedens-Agentur Marburg“ haben ausdrücklich die Ziel-Setzung, aus allem „Szene-Geklüngel“ heraus zu kommen, und eine Beurteilungs-Ebene zu schaffen, wo es rein nach Sach- bzw. Argumente-Qualität gehen kann…

Sie fragten auch nach Foto- und Video-Material.
Wir haben zwar immer noch nur relativ bescheidene Mittel (unsere Smartphones und eine Digital- Kamera mit Stativ), aber wir sind auch mit diesen Medien stark dafür engagiert, dass  – wie es unser hoch-gestochenes Ziel ist –  möglichst alles wichtige Nachhaltigkeits-Wissen für alle Menschen möglichst barriere-frei zugänglich gemacht wird, nicht nur als wahrnehmbares Wissen, sondern auch für basis-demokratische Mit-Bearbeitung — wie in Wikipedia…

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((Es gibt viele Informationen im Moment, die meine folgenden Aussagen belegen können, z.B. https://www.businessinsider.de/saudi-arabien-kronprinz-bin-salman-zeigt-wie-verwundbar-westen-ist-usa-deutschland-2018-8 [aufgerufen am 12.8.2018 um 17:38 Uhr] …   Die Formulierung, dass „Kultur“ eigentlich ein ganzheitliches „Biotop“ bedeuten müsste, wird z.B. im Film „Schooling the World“ recht schön veranschaulicht… ))

KULTUR MUSS BIOTOP-FÄHIG SEIN – WENN DIE AUFGEKLÄRTE DEMOKRATIE DAS NICHT SCHAFFT, WIRD SIE VERLIEREN…
Die „moderne westliche Kultur“, worauf sich der Westen jahrhunderte-lang soooo viel einbildete, ist auf der Kippe, die aufgeklärte Demokratie… „Verschachert“ sich immer mehr in ‚anders-wertigen‘ Handels- und korrupten Polit-Vorgängen, käuflicher Diplomatie usw… „Pervertierter Krebs-Wuchs statt verwurzeltem, echtem Wachsen…“
Weil sie keine ausreichende Verwurzelung entwickelt hat, drohen nun ‚alte‘ Verwurzelungs-Konzepte für die Menschen wieder die Oberhand zu gewinnen: Irrationale ‚Filme‘, enger Nationalismus, Religionen, Rassismus usw…
Menschen, die entweder leichtfertige Spaß-Draufgänger sein wollen, oder die sich aus gefährlichen Straßen raus- oder mit Bodyguards auch darin sicher halten können – für die kann solche Wurzellosigkeit des Lebens ein Stück weit sogar als bunte Bereicherung erscheinen, zeitweilig zumindest… (- bis hin zu irregeleiteter Propaganda für wurzel-losen Oberflächlichkeits-Humanismus, mit Sprüchen wie „Solidarität statt Heimat“ usw…: ‚Wenn Solidarität bzw. Teilen bedeutet, dass die Menschen dabei keine Heimat mehr abbekommen, wird ihnen nur kurzzeitig spaßiges Surfen in haltlosem Treibsand geboten, in dem sie dann untergehen…‘ -)
Es ist keine Bereicherung, eigentlich für Keinen…
Zurück-Entwicklung oder Vorwärts-Entwicklung, das ist nun die große Frage… Weiterlesen »

WIE SEHR WAGEN WIR VERSUCHE FÜR FREIWILLIGES „GLOBAL DENKEN, LOKAL HANDELN!“ IN DEN MENSCHEN? KANN ES ANDERS GEHEN?
[Für Kurz-Leser das Rote]

Der US-Ökonom im verlinkten Artikel [ http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/klimawandel-so-wuerde-eine-co2-steuer-funktionieren-a-1220510.html ] sagt falscherweise, die „unsichtbare Hand“ gemäß Adam Smith würde durch eine CO2-Steuer „einen grünen Daumen bekommen“: Smith’s „unsichtbare Hand“ meint meines Wissens aber gerade NICHT die staatliche Hand, sondern er meinte damit eine Eigen-Regulation der Markt-Mechanismen gerade ohne staatliche Regulation (planwirtschaftliche Eingriffe). Sozusagen: Das freie Spiel der egoistischen Markt-Interessen wird durch die Spielregeln und Eigen-Dynamik des kapitalistischen Marktes (Eigentums- und Vertrags-Recht, und dann freie Konkurrenz gemäß Angebot und Nachfrage) zum Gemeinwohl gelenkt… Aber unser Beispiel zeigt wieder, dass DAS genau NICHT ausreichend funktioniert, solange aktuell mächtige Interessen (wie von der Kohle-Lobby) was anderes sind als das nachhaltig Funktionierende!… Und diese Problematik wird klar vorhersehbar immer wieder auftreten, in viel zu verheerendem Ausmaß!… Wenn wir das weit Entfernte (besonders die schädlichen Folgen unseres Tuns) nicht durch weitsichtiges Verantwortungs-Denken planend integrieren, wird es NICHT irgendwie auf andere Weise (durch Markt-Mechanismen, geheimnisvolle Mächte oder sonstwas…) ausreichend mit ins Spiel gebracht werden können…

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In diesem Beitrag dokumentiere ich neue Auseinandersetzungen in meinem Kampf für „offene Argumente-Kultur“ und „argumente-basierte Konflikt-Bearbeitung“.
Diese Auseinandersetzungen sind gerade entstanden in zwei Marburger Nachhaltigkeits-Initiativen, bei denen meine Frau Anke Rochelt und ich nun schon seit mehreren Jahren mitgewirkt haben… Beide Initiativen wollten sich eigentlich nicht nur mit Einzel-Aspekten von Nachhaltigkeit beschäftigen, sondern damit, wie für Marburg ein ganzheitliches Nachhaltigkeits-Konzept entstehen könnte…
Es war dabei natürlich abzusehen, dass je mehr die Initiativen sich entwickeln würden und auch an heikle Zentral-Themen bzw. Zentral-Strukturen kommen würden, Politik und Ökonomie etc., also „ans Eingemachte des Systems“, es desto brenzliger werden würde. Und ich strebe ja (- unter Titeln wie „offene Argumente-Kultur“ -) nicht nur nach immer mehr „Global denken, lokal handeln!“-Bewusstsein im Inneren der Einzel-Menschen und nach „argumente-basierter Friedens- und Konflikt-Arbeit“ im Miteinander („Gewaltfreie Kommunikations- und Konflikt-Kultur GKK“) [WOFÜR ICH DEN VORLIEGENDEN „MARBURGER ‚(ARGUMENTE-)KULTUR-KONFLIKT'“ ALS HERVORRAGENDEN MODELL-FALL BETRACHTE UND ENTSPRECHEND GRÜNDLICH AUSARBEITEN MÖCHTE…] —  ich strebe auch nach einem Paradigmen-Wechsel im gesamten politischen Geschehen und gesellschaftlichen System-Aufbau: Dass „Vernunft-Argumente-Instanzen“ als oberste Leit-Instanzen über alle Macht-, Geld-, Lobby-, Mehrheits- usw. Instanzen gestellt werden („Nachhaltigkeits-Agenturen“ oder wie man es nennen mag)…  Da kann sich ja jede/r denken, was das an verschiedenen Stellen für Begeisterung auslösen kann!  😉     Obwohl man KEINE MENSCHEN ABSCHREIBEN darf, und obwohl man gerade auch versuchen muss, die Leute an den politischen und ökonomischen ‚Schalt-Hebeln‘ in die globale Wandel-Arbeit mit einzubeziehen, d.h. vernünftig und liebevoll einzuladen… Einfach immer das Machbare zu machen versuchen! …
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Betreff: Re Öff Öff an Student Y und Mit-Denk-Interessierte aus der Wissenschaftler-Initiative „Verantwortungs-Durchblick“: Angekündigte Mail mit Schlüssel-Vorschlag für Nachhaltigkeit bzw. (globale) Verantwortung: Zuerst NACHHALTIGE WISSENSCHAFT fordern (und erschaffen), statt nachhaltige Mensa usw…

Lieber Y und andere vielleicht Mit-Denk-Interessierte!

So, jetzt komme ich mal dazu, die angekündigte Mail nach dem „Verantwortungs-Seminar“ in Berlin zu schreiben… ((Ich war zwischendurch mal wieder ‚weg-gesogen‘ wegen Not-Rettungs-Aktionen für Alternativ-Projekte…))
Ich rede im Folgenden nicht nur für mich, sondern auch für meine Mit-Idealisten in der von mir gegründeten Schenker-Bewegung:
Wir möchten an erster Stelle den Vorschlag machen, den wir als zentralsten Schlüssel ansehen für Verantwortungs- bzw. Nachhaltigkeits-Entwicklung in der Welt: WIR BRAUCHEN AUSREICHEND EFFEKTIVE ARGUMENTE-BÜHNEN – WO ES NACH (RATIONALEN) ARGUMENTEN GEHT STATT NICHT-ARGUMENTATIVER DURCHSETZUNG!

Die (universitäre) Wissenschaft ist doch sowas wie der „Kopf“ der Gesellschaft, im Sinne denkender Erkenntnis-Gewinnung. Wenn es DA nicht nach rationalen bzw. wissenschaftlichen Argumenten geht, wo dann? (Heißt nicht, dass man nicht auch an rationalen Argumenten und Wissenschaft Kritik äußern kann… Aber was haben wir, wenn man alles kritisch prüft, Besseres?…  Wenn der Mensch als „denkendes Tier“ seine wesentlichste bzw. höchste Fähigkeit, das Denken, nicht zur Lösung seiner globalen Schicksals-Probleme anwendet, was soll draus werden?…)

Deshalb: Wenn es darum geht, „Nachhaltigkeit“ an die Universitäten zu bringen, dann könnte das doch bitteschön vorrangig bedeuten, Nachhaltigkeit in die Wissenschaft bzw. wissenschaftliche Forschung zu bringen! Statt zuerst an nachhaltige Speise-Pläne für die Mensa zu denken usw…

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Als weiteren Beitrag zur ‚geistigen Werkstatt‘ bzgl. der Thematik, wie wir eine ausreichende Argumente-Kultur in die Welt bringen können, habe ich mir eine ‚märchen-hafte‘ ((d.h. märchen-haft verzerrt und anonymisiert, aber so, wie es direkt auch in unserer realen Welt geschehen kann…)) Folge-Korrespondenz ausgedacht, wie sie durch meine Argumente-Kultur-Rundmails ausgelöst werden kann…

Ich bezeichne es mal als Korrespondenz zwischen mir und dem Orga-Team des „Entwicklungs-Labors Welt-Metamorphose“ des „Zukunfts-Gestaltungs-Netzwerks ZGN in Bayern“ (ein solches Entwicklungs-Labor fand 2017 statt, und sollte 2018 fortgesetzt werden)…  ((Diese Korrespondenz schließt an an Text I von Posting https://dieschenker.wordpress.com/2018/06/03/einleitung-fuer-meine-ueber-regionale-argumente-kultur-mail-wenn-ich-sie-an-konkrete-von-mir-besuchte-veranstaltungen-schickte/ …))

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