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Archive for Februar 2019

Schon vor längerer Zeit überlegten wir uns in Schenker-Bewegung eine „Alternative Asyl-Aktion“, nahmen in dieser Weise verfolgte und arme Menschen auf, und machten öffentlich Demonstrationen dafür, z.B. 2009 bei einer „Gruppen-Staats-Austritts-Aktion vor dem Reichstag in Berlin“… (Siehe einen Video-Ausschnitt von der Aktion, mit Erklärung der AAA, hier:  https://www.youtube.com/watch?v=lW8n53AV2rc&t=44s&fbclid=IwAR1Ek24CogXFB7b_FquOQj5Z8GGHWkVAd39DDu2QuoXY8VD9DlBB-26i25I  )

Wenn es wirklich darum ginge, für größte Not Hilfe zu leisten (- ich vergleich es mal mit einem Arzt, der an eine Unfall-Stelle kommt mit vielen, z.T. äußerst schwer Verwundeten -), dann würde wohl niemand ablehnen, mit einer geordnet vorgehenden Hilfe-Strategie zu agieren, bzgl. Auswahl und Reihenfolge der Behandlungen, Aufwand an Mitteln und Zeit usw…
Und dann würde bzgl. Asyl (- wobei ich nicht nur politische Verfolgung, sondern auch Armut mit zu berechtigten Flucht-Ursachen zähle -) es ziemlich folgerichtig sein, erstmal den Verfolgtesten und Ärmsten ein Überlebens-Minimum anzubieten…  Auf die Weise wäre man nicht vermeidbar schuld am Tod dieser Ärmsten, und es würden keine Plätze weg-genommen durch Menschen, die gar nicht so bedürftig sind…  (Es kämen keine „Wirtschafts- und Luxus-Flüchtlinge“, die weit oberhalb der Befriedigung von Grund-Bedürfnissen an höheren Graden von Wohlstands-Konsum interessiert sind, usw…)

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Die spannenden praktischen Gemeinschafts-Experimente von Schenker-Bewegung(SB) gehen natürlich auch 2019 weiter…
Ganz besonders faszinierend ist das Brodeln im „Dargelütz-Projekt von SB“, was schon seit Jahres-Wechsel 2016/2017 so richtig ‚am Kochen ist’…
2018 wurde dann der neue Projekt-Kurs gestartet: „Klarheit in Liebe(nswürdigkeit)“…
Nun 2019 überlegen ein paar Leute, in Dargelütz das „Planungs- bzw. Vertrauens-Team“ weiter zu entwickeln…
Ein Markstein in diesem Jahr (25-jähriges Jubiläum des Projektes auch!) soll das SB-Treffen vom 20.-28.4.2019 sein, zum Thema „Gemeinschafts-Bildung“…
Meine „Vorbereitung“ dafür besteht u.a. in einigen Kommentar-Texten, die ich in einem Werbe-Posting für das Dargelütz-Projekt aus dem letzten Jahr geschrieben habe.
Im Folgenden kopiere ich diese Texte auch nach hier in den Schenker-Blog:

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Ich bringe hier eine Passage aus dem Artikel:
https://www.nzz.ch/meinung/klimawandel-zuckerbrot-statt-peitsche-ld.1431965?mktcid=nled&mktcval=106&kid=_2018-11-7
und meinen Kommentar dazu:

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Die Passage aus dem Artikel:

Was ist die Aussage der beiden für das Klimaproblem charakteristischen System-Archetypen?  «Grenzen des Wachstums» signalisieren, dass resolut gehandelt werden muss, damit das System nicht kippt. Der Archetyp «abrutschende Ziele» nimmt uns in die Pflicht: Statt den einfachen Weg zu beschreiten und die Begrenzung der Erderwärmung zu lockern, z. B. auf 3 Grad, ist wirksames Handeln gefordert.

Positive Anreize

Ein zweites Argument kann erklären, warum die bisherigen individuellen Anstrengungen überschaubar geblieben sind. Das Narrativ der dramatischen Bedrohung ist wenig wirksam. Die Erzählung nutzt sich ab – es scheint offenbar immer fünf vor zwölf zu sein. Die neuropsychologische Forschung zeigt auf, dass negative Folgen in der Zukunft kaum zum Handeln motivieren. Die Verhaltensökonomie setzt deshalb auf Nudges, positive Anreize in Form von Stubsern in die richtige Richtung. Dazu gehören auch unmittelbare Belohnungen, die meist sehr viel effizienter wirken als Bestrafungen in ferner Zukunft.
Der Nucleus accumbens, das Belohnungszentrum des Hirns, ist massgeblich an der Verarbeitung von Glücksgefühlen beteiligt. Deshalb funktionieren Videogames und Schrittzähler so gut: Sofort geben sie positives Feedback und vermitteln wohlige Gefühle.
Wir brauchen einen Paradigmenwechsel bei der Verhaltenssteuerung hinsichtlich des Klimawandels: Ein digitaler Klimapunktezähler würde jede gute Tat registrieren und positiv belohnen, vom Kauf saisonaler einheimischer Früchte und eines E-Autos über lokale Ferien bis zur Installation einer Erdsonde. Ein solches System ist auch bei Staaten und Unternehmen denkbar.
Vergleichbare Lösungen existieren bereits: «We act» aus der Schweiz stellt Nachhaltigkeitsprogramme zur Verfügung, mit denen Punkte auf einer Online-Plattform gesammelt und mit anderen Firmen verglichen werden können. Unternehmerische und individuelle Erfolge würden wohl häufig über soziale Netzwerke kommuniziert und so eine Sogwirkung auslösen. Ein positiver Verhaltensansatz dürfte die tatsächlichen CO2-Emissionen substanziell stärker reduzieren als blosse Warnungen vor negativen künftigen Folgen.

 

Roland Waibel lehrt an der Fachhochschule St. Gallen systemisches Management und leitet dort seit 2006 das Institut für Unternehmensführung.

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Mein Kommentar dazu:
Man könnte viel dazu sagen, vor allem in der Richtung, dass für ein „denkendes Wesen“ („animal rationale“) die höchste Lust im Denken bestehen kann… [Siehe dazu: https://dieschenker.wordpress.com/2018/02/01/text-set-system-wandel-9-kurz-thesen-fuer-system-wandel/ ]
Und dass dies sowohl für tiefe Befriedigung wie für Planungs- und Effizienz-Leistungs-Fähigkeit große Bedeutung hat (siehe „Marshmallow-Experiment“ etc.)…

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[[Am Anfang eine Kurz-Fassung, danach eine aus dem „Schenker-AG-Forum“ her-kopierte Lang-Fassung des Textes…]]

Ein spannendes Geschehen beim Kölner Karneval 2019: Eine Frau stürmt die Bühne, weil ihr das Witze-Machen über Doppelnamen (wie „Kramp-Karrenbauer“) missfällt…
Der Bütten-Redner beruft sich dagegen ‚auf die Freiheit des (Karnevals-)Narren’…

https://www.ksta.de/koeln/karneval-in-koeln/kommentar-zum-eklat-bei-der-tv-sitzung-im-karneval-ist–fast–alles-erlaubt-32088570 aufgerufen am 24.2.2019 um 01:50 Uhr

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KOMMENTAR VON MIR:

Gedanken zu einem Anteil für ein „Sicherheits-Konzept“, durch Freiheit-Geben womöglich alles zersprengende Explosionen vermeiden zu können, im Inneren und Verhalten der Menschen(-Tiere) – und in der Gesellschaft, durch freies Rauslassen-Können aller kritischen Gedanken, zur Verhinderung von ‚Big-Brother‘-Kultur…

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Ich habe zu den youtube-Videos, in denen mein TV-Auftritt seinerzeit in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ gezeigt wird (Titel war, glaub ich: „Konsumterror. Wer kauft, ist selber schuld.“ oder so…), ein paar neue Antworten in die Kommentar-Diskussion gestellt…
Hier nochmal die youtube-Links, und diese Kommentare:

Einen Versuch, den gesamten Auftritt von mir in der Maischberger-Sendung hochzuladen, gab es hier: https://www.youtube.com/watch?v=deop6F0553E&t=622s
Aber es ist leider wohl doch nicht komplett, obwohl der Kanal-Betreiber wohl die Absicht hatte. Aber er hat wohl versehentlich zweimal Teil 1 zusammen-geschnitten…
Eine Stelle, wo schon vor recht langer Zeit die beiden Teile auf youtube gestellt wurden, ist hier: Teil 1:  https://www.youtube.com/watch?v=khnn3HybcQ8    ; und Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=agLhonbh6Gg
Wobei ich zu diesem youtube-Kanal dazu sagen muss, dass der Kanal-Autor, der sich „schenkerbewegung“ nennt, nicht wirklich zu unserer Schenker-Bewegung gehört, und manchmal auch Sachen sagt, die nicht in unserem Sinne sind…

Ich weiß nicht, ob ich die Sendungs-Ausschnitte auch schonmal in meinen Kanal „Öff Öff Jürgen Wagner“ gestellt habe. Beabsichtigt habe ich es auf jeden Fall. Aber da wurden ja auch mehrfach ganze Serien von geposteten Videos aus mir unerklärlichen Gründen einfach weg-gelöscht… Ich werde es ansonsten aber nochmal wieder auch machen… [Ist geschehen:  https://youtu.be/KZkGfE9d6Kw ]

Und als Zugang zu Infos allgemein siehe am besten: www.global-love.eu — Die in der Sendung angegebenen Web-Adressen sind nicht mehr funktionsfähig…

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KURZ-ANTWORT ZU VERANSTALTUNGS-EINLADUNGEN (wofür ich herzlich danke):
Aber man braucht mich nicht unbedingt vor Ort (höchstens Fern-Kommunikation): In Veranstaltungen kann einfach die Website global-love.eu genannt werden (enthält in 2,3 Sätzen das Wesentliche von mir und Schenker-Bewegung), und unten hier habe ich auch noch ein paar Positions-Papiere zu Schlüssel-Themen verlinkt…
Und ich stelle (darf ich?) eigentlich immer dieselben 2 Entscheidungs-Anträge:
1. eine ‚AG FÜR FREIE ARGUMENTE-KULTUR‘ bzw. – wohl gleichbedeutend – ‚FÜR ZUKUNFTS-FÄHIGE MENSCHEN-RECHTS- UND ERD-CHARTA-KULTUR‘ zu schaffen, und 2. einen FORSCHUNGS-PROZESS dafür zu starten, MIT EINER AUSREICHEND ‚BARRIERE-FREIEN‘ ARGUMENTE-BÜHNE (wo der „Beutelsbacher Konsens“ geachtet wird…;  als Schritt zu einem „Wikipedia als Verantwortungs-Navi der Menschheit“, getragen von unabhängigen „Nachhaltigkeits- u Friedens-Agenturen“)… 
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Wir sind nicht nur verantwortlich für (die Folgen dessen,) was wir tun, sondern auch was wir nicht tun (da unterlassene Hilfe-Leistung auch nicht verantwortlich ist), also auch für alles, was wir irgendwie beeinflussen können, z.B. durch anwendbare Hebel (Beauftragungen anderer Menschen, Stellvertretungen usw.)…
Wahre Verantwortlichkeit ((Ganzheitlichkeit, Vernünftigkeit, (ganzheitliche) Nachhaltigkeit)) ist wie Schwanger-Sein… – das geht nicht nur „ein bisschen“…

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